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Newsletter April 2009

Editorial

 

  

Editorial:

Wir wollten ja eigentlich schon am 1. April mit unseren e-News herauskommen - nicht zuletzt, weil wir unsere LeserInnen gern mit einem Aprilscherz an der Nase herumgeführt hätten (geplant war u.a. die Nachricht, dass die Sanierungsarbeiten an der Liebigschule aufgrund unvorhergesehener Zuschüsse schon bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein können).

Können wir also nicht bringen, denn wir haben bereits den 4. April, und diese Verspätung hat ihre Gründe: Am 2. April war die SEB-Sitzung, auf der ein neuer SEB-Vorstand gewählt werden sollte, und diese aktuelle Nachricht wollten wir Euch/Ihnen doch wirklich nicht vorenthalten. Aber es gab auch noch andere wichtige Themen, hier der Überblick:

 

Unsere Themen:

1.    Neuwahlen nach Rücktritt des SEB-Vorstands

2.    Wichtige Themen der letzten SEB-Sitzung (Personalsituation, Mittagessen, Baumaßnahmen, Toilettenreinigung, Teilhabe am Sanierungstopf)

3.    Fehlerhafte Mathe-Klausur

4.    Schlechte Noten durch Schulinspektoren

5.    Liebig recycelt - kauf dein Heft vor Ort!

6.    Neues aus der Schulbibliothek

7.    Sensationelle Konzerte geplant - Mainhattan School Choir auf Tournee

8.    Das Runde muss ins Eckige - auch 2009 wieder Abitur-Fußballfest

9.    Wichtiges aus dem Kultusministerium

10. ... und warum die Lehrer quasi die Eier verstecken und die Schüler sie selbst finden sollen... (Näheres unter Punkt 4)

 

1.   Neuwahlen nach Rücktritt des SEB-Vorstands:

Wichtigster Tagesordnungspunkt der SEB-Sitzung am 2. April war die Neuwahl des Vorstands.

Es gab keinen Vorschlag für neue Kandidaten, aber es gab eine rege und recht offene Diskussion über das weitere Vorgehen bezüglich einer kommissarischen Vertretung bis zum Schuljahresende.

Ute Köllen, Axel Stephan und Heike Schemmer-Schlapp werden bis zum Ende des Schuljahres das Amt des SEB-Vorstandes kommissarisch vertreten. Zu ihrer Unterstützung konnten Gunda Lenz, Klasse 5d, und Ute Kühn 5d/7d gewonnen werden. Wir freuen uns darüber, dass sich damit HelferInnen gefunden haben, diese kommissarische Regelung zu unterstützen.

Der Konsens der Diskussion innerhalb der Elternschaft war, dass in Zukunft eine gute Vorstandsarbeit nur dann möglich ist, wenn viele Schultern das Thema stemmen.  Das bringen die Größe der Schule und  die Vielfalt der Themen mit sich.

Wir alle wünschen dem Team eine gute Hand, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen, um die zahlreich anstehenden Themen rund um die Liebigschule bewältigen zu können.  

Die Historie: Nach dem Rücktritt der SEB-Vorsitzenden Brigitte Wagner im Februar (ausführliche Information dazu in der März-Ausgabe der e-News) ist Anfang März auch Stellvertreter Christoph Peters mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Christoph Peters hat seinen Schritt u.a. damit begründet, dass er und Brigitte Wagner "zu jeder Zeit und in absoluter Übereinstimmung die inhaltliche Arbeit des SEB nach außen vertreten" haben: "Insofern haben wir zu jeder Zeit jedes Feedback und jede Reaktion immer gleichwertig auf uns beide bezogen..." Daher ergebe sich für ihn nur die Schlussfolgerung vom Rücktritt. Die ausführliche Begründung von Christoph Peters findet ihr/finden Sie hier (http://www.seb-liebig.de/files/1238837255.pdf).

Wie schon bei Brigitte Wagner, bedauern wir auch außerordentlich den Schritt von Christoph Peters, respektieren ihn natürlich und hoffen, dass er dennoch künftig überall dort, wo an der Liebigschule Elternhilfe und -engagement gefragt sind, aktiv mit eingreift.

Soviel an dieser Stelle zu diesem Thema. Wir werden die neuen SEB-Vorstände, ihre Motive, ihre Wünsche, ihre Anliegen und Ziele in den nächsten Ausgaben der e-News natürlich weiter verfolgen.

 

2.   Wichtige Themen der SEB-Sitzung vom 11.02.2009
(Auszüge aus dem Protokoll von Ute Köllen):

Da wir gerade beim SEB sind, hier ein paar Themen, die u.a. auf der vorletzten SEB-Sitzung am 11.02.2009 behandelt wurden:

Personalsituation an der Liebigschule - starke Veränderungen:

Erhebliche Personalveränderungen an der Liebigschule zum 2. Halbjahr 08/09: Bei insgesamt 101 Lehrerinnen und Lehrern an unserer Schule gab es 34 Veränderungen, wovon 27 unterrichtswirksam waren. Obwohl auch andere Schulen betroffen sind und in bestimmten Fächern nur wenige LehrerInnen zur Verfügung stehen, konnten die Stellen allerdings auch kurzfristig wieder besetzt werden.

Folgende LehrerInnen haben zum Halbjahr die Schule verlassen (geben aber zum Teil noch einige Stunden): Frau Alexi (Englisch, Französisch), Frau Olivella (Spanisch), Herr Winn (Mathe, Physik, Sport), Frau Korn-Sippel (Kunst), Frau Opfer (Deutsch, Ref. Hessenkolleg).

Abgeordnet wurden Frau Metz (Deutsch, Geschichte) für eine halbe Stelle und Herr Mohr (Musik, ev. Religion) für vier Stunden.

Als neue KollegInnen kamen hinzu: Frau Schrötter (Kunst, Englisch), Frau Raap (Biologie, Deutsch), Frau Martin (Englisch, Französisch) und Frau Dölle (Spanisch, Englisch). Acht LehrerInnen sind weiterhin mit Vertretungsvertrag angestellt. Aus der Beurlaubung zurück kamen Frau Goltzsche und Frau Pavic.

Sechs neue Referendare und sieben Referendare im 1. Hauptsemester werden ebenfalls an der Schule tätig sein.

 

Mittagessen:

Es wurde wieder um die Möglichkeit einer Verlängerung der Mittagessensbestellung zum Halbjahreswechsel gebeten (Ausdruck des Formulars aus dem Internet, bitte unterschrieben zurück ans Sekretariat). Wichtig: Auch Abmeldungen müssen durch die Eltern erfolgen. Der relativ hohe organisatorische Aufwand wird von Frau Kunkel und dem Sekretariat auf freiwilliger Basis geleistet, der Träger ist der Liebigschulverein.

Die Eltern empfinden es als ungünstig, dass die Essensmeldung vor der Zeugnisausgabe und vor Bekanntgabe der neuen Stundenpläne stattfinden muss. Die Schulleitung erwähnt, dass prinzipiell jederzeit Änderungen der Essenszeiten möglich sind, diese Änderung jedoch von Seiten des Caterers erst nach zwei Wochen Vorlauf wirksam wird. Damit für die Schüler direkt nach den Zeugnissen Essen ausgegeben werden kann, bedurfte es also der Anmeldung zwei Wochen vor den Zeugnissen.

Da bei der Hälfte der SchülerInnen zum Halbjahreswechsel aber gar keine Veränderungen der Essenszeiten vorkamen, soll in Zukunft die Anmeldung jeweils für das ganze Jahr gelten und die Eltern müssen nur Veränderungen und Abmeldungen vornehmen. Alle Veränderungen, die nicht kostenrelevant sind, können jederzeit mit zwei Wochen Vorlauf per Internet gemeldet werden. Kostenrelevante Änderungen müssen schriftlich eingereicht werden.

 

Dauerthema Baumaßnahmen:

Aula: Momentan erfolgt die Neuverglasung mit dreifachen Isolierglasscheiben. Es wird eine Außenverspiegelung und ein neues Farbkonzept geben. Durch neuere technische Möglichkeiten (Folienverfahren) kann auf das Auladach eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Die Rückkehr in die Aula wird aber nicht mehr in diesem Schuljahr erfolgen können.

Umzug K2 – K4: Die Renovierung der K-Bauten kann nicht vor oder während der Osterferien stattfinden. Auch werden die Räumlichkeiten für die Übernachtung der Sportler während des Deutschen Turnfestes (Anfang Juni) benötigt. Die Renovierung erfolgt erst im Anschluss daran.

Einige der beteiligten Unternehmen sind insolvent und eventuell ist eine Neuausschreibung nötig. Es wird noch längere Zeit mit Lärm, Schmutz und Unterricht in Containern zu rechnen sein.

 

Reinigung der Toiletten:

Ein wichtiges Thema ist nach wie vor auch die Reinigung der sanitären Einrichtungen der Schulen. Die Schulen fordern ebenso wie das Gesundheitsamt eine zweimalige tägliche Reinigung (auch wegen des längeren Schultags an Ganztagsschulen) - das Schulamt lehnt dies wegen "zu hoher Kosten" ab.

Aus der Elternschaft kommt der Hinweis, dass auch in der nächsten Sitzung des StEB das "Toilettenthema" auf der Agenda steht, so dass man hierbei gemeinsame Ziele formulieren kann.

 

Liebigschule fordert Anteil am "Sanierungstopf":

Im Rahmen des Investitionsprogramms des Bundes sind für Frankfurter Schulen 19 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen eingeplant. Die Liebigschule hat im Rahmen dieses Programms folgende Anträge gestellt:

1. Sanierung sämtlicher Flachdächer,

2. Bau einer neuen, zweiten Turnhalle hinter der vorhandenen (statt Nutzung der Aula bzw. Zumietung von Räumen im Lycée),

3. neue Heizkörper für die Schwimmhalle.

(Das Protokoll führte Ute Köllen, besten Dank für die Infos!)

 

3.   Falsches Vorzeichen - Ärger mit der Mathe-Klausur:

Der Stress für alle Beteiligten geht weiter...  Am 30. April soll die Mathe-Klausur nachgeschrieben werden. Wie das Kultusministerium mitteilt, soll dann die bessere Note aus beiden Tests gewertet werden.

Wie konnte es dazu kommen, dass am Freitag, den 27. März, die in Hessen geschriebenen Mathe-Klausuren Fehler enthielten? Auf diese Frage wissen wohl nur die unmittelbar Beteiligten eine Antwort. Kultusministerin Dorothea Henzler plant keine personellen Konsequenzen, sie fühle sich "außerstande, jemanden auszudeuten". Eine Reihe von Experten habe die Aufgaben immer wieder überprüft.

Zur Erstellung der Prüfungsaufgaben heißt es auf der Homepage des Kultusministeriums:

Mit der Erarbeitung der schriftlichen Prüfungsaufgaben sind 43 Fachkommissionen betraut, für die hochqualifizierte Lehrkräfte mit jahrelanger Abiturerfahrung aus allen Regionen Hessens gewonnen werden konnten. Zudem wurde und wird bei der Berufung von Kommissionsmitgliedern darauf geachtet, dass die verschiedenen Schultypen (Gymnasium, Gymnasiale Oberstufenschule, schulformbezogene und schulformübergreifende Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, berufliches Gymnasium) in den einzelnen Kommissionen vertreten sind. Das Institut für Qualitätsentwicklung koordiniert und begleitet die Erstellung der Prüfungsaufgaben und trifft geeignete Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung.

(Besten Dank für diese Info, liebe Heike Hecker!)

Der Landtag hat sich am vergangenen Donnerstag mit der Panne befasst. Auf nähere Details rund um die Matheklausur wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen - darüber haben die Medien in den vergangenen Tagen ausführlich berichtet.

Die SV der Liebigschule hatte sich umgehend mit einem Protestschreiben an die Kultusministerin gewandt. Das Schreiben im Wortlaut findet Ihr/finden Sie hier: http://www.seb-liebig.de/files/1238835938.doc.

Die jetzt getroffene Entscheidung, die Klausur nachzuschreiben, wird von der SV der Liebigschule begrüßt. "Damit hat das Kultusministerium die einzig richtige Entscheidung getroffen, die den Schülerinnen und Schülern eine faire Möglichkeit bietet, mit der Situation umzugehen", sagte Schulsprecherin Hannah Hecker. Dies entschuldige trotzdem nicht die Fehler, die in der Vorbereitung auf das Landesabitur geschehen sind...

Und was nicht anders zu erwarten war: Es mehren sich jetzt natürlich die Stimmen, die das Zentralabitur an sich in Frage stellen. So auch die Landesschülervertretung Hessen, die erklärte, es sei "nun an der Zeit, den Fehler Zentralabitur zu korrigieren".

 

4.   Schlechte Noten durch Schulinspektoren:

Da wir gerade bei Fehlern sind, hier ein weiteres Thema, welches das Kultusministerium nicht gerade erfreut haben dürfte: die Ergebnisse des Schul-TÜV. Die Frankfurter Rundschau hatte etwa Mitte März die Ergebnisse der Schul-Inspektionen veröffentlicht, die das Kultusministerium seit November vergangenen Jahres unter Verschluss hält. fr-online vermutet,  der Vorgänger von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP), Jürgen Banzer (CDU), habe das Papier aus dem Wahlkampf heraushalten wollen.

Erstellt wurden die Ergebnisse vom Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) in Wiesbaden, das dem Kultusministerium angegliedert ist. Die Inspektoren, die seit Sommer 2006 rund ein Drittel der hessischen Schulen besucht hatten, haben nicht einmal jede fünfte Schule als effektiv eingestuft, es gebe zu wenig individuelle Förderung, Frontalunterricht und Einzelarbeit dominierten den Unterricht, nur ein geringer Teil der Schulen reagiere angemessen auf die Herausforderungen.

Die SPD fordert eine eingehende Analyse der "auf den ersten Blick schwerwiegenden Befunde". Matthias Wagner, Fraktionsgeschäftsführer und bildungspolitischer Sprecher der Grünen, betont, die Politik habe die falschen Vorgaben gemacht: "Statt auf mehr pädagogische Freiheit wurde im vergangenen Jahrzehnt auf mehr Zentralismus gesetzt. Immer mehr Tests und bürokratische Vorgaben aus dem Kultusministerium haben offensichtlich nicht zu einer Verbesserung der Unterrichtsqualität geführt."

Kultusministerin Henzler zieht daraus u.a. diese Folgerungen: Lehrer sollten künftig bei offenen Klassentüren unterrichten - symbolisch, aber auch im Wortsinn. Und sie sollten ihre Schüler mehr als bisher zu eigenständigem Lernen animieren und dabei auf die jeweiligen Fähigkeiten und Kenntnisse eingehen. Der Lehrer müsse vom Belehrenden zum Lernbegleiter werden, und mit Blick auf Ostern:

"Der Lehrer versteckt quasi die Eier und die Schüler finden sie selbst."

 

5.   Liebig recycelt: Kauf Dir Dein Heft vor Ort!

Leider hat der Anteil von Recyclingpapier an deutschen Schulen und auch an der Liebigschule nachgelassen. Auf die geringe Nachfrage hat auch der Einzelhandel reagiert. Viele Geschäfte verkaufen keine oder nur wenig Schulhefte aus Recyclingpapier. Aus diesem Grund hat sich die Liebigschule mit Hilfe der 5a und der SV, die u.a. das Deckblatt gestaltet haben, entschlossen, eigene Hefte aus Recyclingpapier zu drucken und an die Schülerschaft zu verkaufen.

Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Firma neckermann.de. Damit wurde erreicht, dass ein Heft (kariert oder liniert) für 60 Cent erhältlich ist. Der Erlös soll uneingeschränkt in den neuen Druck von Heften einfließen. Verkauft wird das auch äußerlich sehr ansehnliche Heft (das uns vorliegende Bild des Heftes können wir aufgrund der Dateigröße leider nicht übermitteln) ab Ende März in der Pausenhalle und langfristig in der Caféteria der Liebigschule. Am Projekt beteiligt ist außerdem das Lycée Victor Hugo, das für die Gestaltung der Rückseite des Heftes verantwortlich ist. Die Erstauflage von 4000 Exemplaren (!!) wird damit hoffentlich schnell vergriffen sein!

P. Thull und das Umweltteam der Liebigschule

 

6.   Neues aus der Schulbibliothek - von Irene Säckel:

Mit viel Spaß haben die Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen die Angebote der Schulbibliothek genutzt, zum Beispiel:

die Bücher zur Aktion „Buch auf – Meinung ab!",

die DVD-Box mit einer Auswahl von zwanzig verschiedenen Filmen.

Ich freue mich sehr, dass sich das Bibliotheksteam in den letzten Monaten kontinuierlich vergrößert hat: Zurzeit engagieren sich zwölf Personen in der Schulbibliothek. Nur so können wir die ausgedehnten Öffnungszeiten gewährleisten (Mo – Do 7.45 - 16 Uhr, Fr 7.45 - 15 Uhr).

Gratulation an zwei unserer Mitarbeiterinnen (Frau Alarcon und Frau Sommer), die erfolgreich den Kurs "Grundwissen Schulbibliothek" der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle der Stadtbücherei Frankfurt abgeschlossen haben.

Gerne würden wir noch weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen in unserem Team begrüßen. Besonders würden wir uns freuen, wenn sich auch einige Väter engagierten. Sicher ist Ihnen die aktuelle Diskussion um fehlende männliche "Lese-Vorbilder" für Jungs schon bekannt!
Bei Interesse an einer Mitarbeit nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf:

Irene Säckel, Leitung der Schulbibliothek in der Liebigschule, Tel.: 069/212-39486, e-mail: irene.saeckel@stadt-frankfurt.de

 

 

7.   A singular sensation - MSC Live in concert:

Die Liebigschule präsentiert in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main:

A singular sensation – MSC Live in concert

Man folge dem Mainhattan School Choir (MSC) der Liebigschule Frankfurt in eine magische Welt voller Gesang und Tanz!

Das Programm, bestehend aus Musicalmelodien und Popsongs, hält für jeden etwas bereit. Begleitet von einer Live-Band der Musikhochschule, bietet der MSC eine aufregende Show voller Gefühl, Träume und Fröhlichkeit, an die man sich noch lange erinnern wird.

Leitung: Christoph Klüh und Ralph Abelein

Der „Mainhattan School Choir“ (MSC), der Popchor der Liebigschule, begibt sich im Mai auf „große Tournee“. Der Chor freut sich darauf, in drei eigenen Konzerten außerhalb der Schule aufzutreten. Geboten wird ein abendfüllendes Programm mit rund 20 Titeln, und an diesem Repertoire wird nun schon seit einem Jahr mit vollem Elan gearbeitet. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt. Zwei Musikstudentinnen sind seit August 2008 in den wöchentlichen Proben zu Gast und assistieren bei der Chorleitung und Einstudierung. Rund 20 weitere StudentInnen schreiben derzeit im Background unter Leitung von Prof. Ralph Abelein Arrangements zu den Titeln und bilden später zudem das professionelle Live-Orchester, das den Chor begleiten wird. Es wäre schön, möglichst viele aus der Liebigschul-Gemeinde zu einem der Konzerte begrüßen zu dürfen! Und hier die Konzerttermine:

Dienstag, 05. Mai, 13.00 Uhr: Konzert im großen Saal der Musikhochschule im Rahmen des Dritten Tags der Frankfurter Schulmusik (geschlossene Veranstaltung, nicht öffentlich)

Donnerstag, 07. Mai, 19.30 Uhr: Konzert im Kulturforum Bad Vilbel-Dortelweil, Dortelweiler Platz 1, 61118 Bad Vilbel-Dortelweil (West). Dieses Konzert sei allen InteressentInnen besonders empfohlen, da der Saal in Bad Vilbel optisch und akustisch sehr interessant ist und das Konzert zu einem besonderen Erlebnis machen wird! Und Bad Vilbel ist - auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln - sehr gut zu erreichen.

Freitag, 15. Mai, 19.30 Uhr: Konzert im Schultheater-Studio, Hammarskjöldring 17a (im Schulgebiet der Ernst Reuter-Schulen), 60439 Frankfurt-Nordweststadt

Nähere Informationen unter www.msc-ffm.de sowie unter http://www.seb-liebig.de/files/1238836993.doc.

 

8.   Das Runde muss ins Eckige- auch 2009 wieder Abi-Fußballfest:

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Spiel der AbiturientInnen gegen eine LehrerInnen-/Elternmannschaft sowie Vorbereitungspiel(e) statt.

Hannah Hecker hat sich bereit erklärt, die Organisation auf Seiten der SchülerInnen zu übernehmen und bereits eine gute Mannschaft zusammen. Unter den AbiturientInnen sind auch dieses Jahr wieder mehrere aktive FußballerInnen, sodass das Spiel sicherlich spannend wird.

Der Termin für das Spiel ist am Freitag, den 19. Juni 2009, 15.30 Uhr, auf dem Sportplatz des FV Hausen, Hausener Obergasse 5 H (Mühlwiese), 60488 Frankfurt-Hausen. Kostenbeitrag für Pausengetränke, Trikotwäsche, Schiri (wird von FV Hausen gestellt) und Platzmiete ist wie im letzten Jahr mit 3 Euro für jeden Mitwirkenden konstant. Denkt bitte daran, dass ihr Schienbeinschützer benutzt und dass wir auf Kunstrasen spielen. Peter hat über den Platzwart Lothar wieder dafür gesorgt, dass während und nach dem Spiel für die ZuschauerInnen und SpielerInnen auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.

Ein Vorbereitungsspiel gegen die Real Praunheim (zur Erinnerung: 5:4 Sieg im August 2008) ist schon vereinbart für Montag, den 18.05.2009, 17.30 Uhr auf dem Sportplatz der SG Praunheim, Praunheimer Hohl. Hierzu bitte weiße T-Shirts und dunkle Sporthose (möglichst schwarz) selbst mitbringen (auch hier an Schienbeinschützer denken)!

Ein weiteres Spiel gegen eine Jugendmannschaft wird noch organisiert.

Hinweisen muss ich darauf, dass es für diese sportlichen Veranstaltungen keinen Versicherungsschutz über die Schule o.ä. gibt, sondern die Teilnahme privat und somit auf eigene Gefahr stattfindet.

Bitte meldet  Euch für beide Spiele bis zum 15.04.2009 unter meiner e-mail-Adresse an  Lothar.Wex@t-online.de,  wenn ihr (hoffentlich) wieder mit dabei seid!

Hannah Hecker, Peter Würzberger und allen weiteren Mitwirkenden schon mal vielen Dank für Ihre Mitwirkung bei der Organisation!

 

9.   Wichtiges aus dem Kultusministerium:

Wer in die 7. - 10. Klasse geht, gute Schulnoten vorweisen kann und einen Migrationshintergrund hat, kann sich ab sofort um ein START-Stipendium bewerben. Das Programm der START-Stiftung - einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - will leistungsstarken und gesellschaftlich engagierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit verbunden bessere Chancen für eine gelungene Integration bieten. In Hessen wird das Stipendium, das die START-Stiftung gGmbH mit weiteren zwölf Partnern in diesem Jahr als gemeinsame Bildungsinitiative anbietet, zum achten Mal ausgeschrieben. Für das Schuljahr 2009/2010 werden mindestens 18 Stipendienplätze vergeben. Das Finanzvolumen für START in Hessen beträgt 3.185.000 Euro. Bewerbungsunterlagen können unter www.start-stiftung.de heruntergeladen werden. In den kommenden Tagen werden sie zudem an 732 weiterführende Schulen verschickt. Bewerbungsschluss ist der 30.04.2009.

Wie bewerben? Ein Notendurchschnitt von 2,5 und besser, gesellschaftliches Engagement und ein Migrationshintergrund der Schüler, ihrer Eltern oder Großeltern sind Voraussetzung, um sich für ein START-Stipendium zu bewerben. Schüler sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung die Klassenstufen 8 bis 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. die Klassenstufen 7 bis 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) besuchen. Die vollständige Bewerbung besteht aus einem Anschreiben, einem ausgefüllten Antrag, einem tabellarischen Lebenslauf, einer ausführlichen Beschreibung des bisherigen Lebensweges, mindestens einem Empfehlungsschreiben einer Lehrkraft, den letzten drei Schulzeugnissen und einer Kopie eines Ausweisdokuments.

Auf der Homepage der START-Stiftung (www.start-stiftung.de) stehen unter dem Stichpunkt „Für START bewerben“ Informationen sowie der Bewerbungsantrag zur Verfügung. Unter folgender Adresse kann man sich um ein START-Stipendium bewerben bzw. Bewerbungsunterlagen anfordern: START-Stiftung gGmbH, Gabriele Busch, Landeskoordinatorin START in Hessen, An der Hauptwache 11, 60313 Frankfurt. Die Bewerbungen müssen bis zum 30. April 2009 eingegangen sein.

 

Sicherheit bei der Schülerbeförderung oberstes Gebot:

Kultusministerin Dorothea Henzler hat die für die Schülerbeförderung zuständigen Schulträger in Hessen gebeten, zu gewährleisten, dass auf allen Strecken eine ausreichende Sicherheit bei der Beförderung der Schülerinnen und Schüler gewährleistet sei. Der ADAC war in einem bundesweit durchgeführten „Schulbustest“ zu dem Ergebnis gekommen, dass zum Teil erhebliche Sicherheitsmängel bei der Schülerbeförderung beständen. Die Ministerin schlug vor, dass die jeweiligen Schulträger in eigenen Testfahrten ermitteln sollten, auf welchen Strecken noch Verbesserungsbedarf bestehe.

 

Medienkompetenz in Schulen stärken:

Kultusministerin Dorothea Henzler hat sich dafür ausgesprochen, die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern an hessischen Schulen zu stärken. „Medienerziehung und Medienkompetenz sind heute die Grundlage für jedwede Form von gesellschaftlicher und beruflicher Teilhabe. Zudem schützen sie die Kinder und Jugendlichen vor den Gefahren und Defiziten der modernen Mediengesellschaft“, sagte die Ministerin bei der Eröffnung der Fachtagung „Entwicklung einer neuen Lernkultur durch Neue Medien“ in Frankfurt.

 

Wiederholung des Mathematik-Abiturs - Persönlicher Brief von Kultusministerin Henzler an alle Schulen:

Kultusministerin Dorothea Henzler hat in einem persönlichen Schreiben an alle Schulleiter, Lehrer und Schüler in Hessen nochmals ihr Bedauern über die Fehler in den Mathematik-Abituraufgaben zum Ausdruck gebracht. Sie bitte, schrieb die Ministerin, um Entschuldigung dafür, „dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zusätzlich zu dem allgemeinen Abiturstress am Tag der Mathematikklausuren diesen Belastungen und Irritationen ausgesetzt waren“.

Die Ministerin bestätigte zugleich den freiwilligen Nachschreibetermin am 30. April. „Die Schülerinnen und Schüler, die die Prüfung wiederholen möchten, müssen sich bis zum zweiten Schultag nach den Osterferien, also bis Dienstag, den 21. April, dafür anmelden.“ Ein entsprechender Erlass sei an alle hessischen Schulen mit gymnasialer Oberstufe und an alle beruflichen Gymnasien verschickt worden. Darin sei ausdrücklich erklärt, dass die Möglichkeit, die Prüfung zu wiederholen, allen Schülern eingeräumt werde, unabhängig davon, welchen Aufgabensatz sie in der ersten Klausur am 27. März bearbeitet hätten. Das gebiete zum einen der Grundsatz der Gleichbehandlung. Zum anderen sei nicht auszuschließen, dass Lehrer und Schüler durch die Korrekturen und Hinweise in der Auswahl der Aufgaben beeinflusst worden seien. Gewertet werde dann das bessere der beiden Ergebnisse. Die Regelung gelte sowohl für den Grundkurs als auch für den Leistungskurs Mathematik. Weitere Infos aus dem Kultusministerium auch unter www.hkm.hessen.de.

 

 

Das war unsere April-Ausgabe. Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten viel Glück für die noch bevorstehenden Prüfungen, einen gelungenen Abschluss, nur beste Noten und allen unseren LeserInnen entspannte und sonnenreiche Ferien sowie ein schönes Osterfest.

 

Eure/Ihre e-News-Redaktion

Horst Cremer-Gast und Thomas Krenzer

Datum:  01.04.2009
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