zur Liste   Druckversion 

Herbert Quandt-Stiftung: 4. Wettbewerb zum Trialog der Kulturen: Europäische Identität und kultureller Pluralismus

Herbert Quandt-Stiftung: 4. Wettbewerb zum Trialog der Kulturen: Europäische Identität und kultureller Pluralismus

Was sind die Ziele dieses Wettbewerbs?

Der Wettbewerb soll dazu führen,

• die vergleichbaren oder auch unvergleichbaren Friedenskonzepte in Judentum, Christentum und Islam in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten sowie das teils ähnliche, teils unterschiedliche Verhältnis zu Krieg und Gewalt zu analysieren,

• das Verhältnis zwischen den drei Religionen und Kulturen in Schule und Gesellschaft in den Blick zu nehmen, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, mit deren Hilfe die Integration von Migranten in Deutschland erleichtert werden kann,

• die fächerübergreifende Zusammenarbeit in der Schule stärken,

• Projektmanagementkenntnisse der Schulen zu fördern.

Wie können die Projekte aussehen?

Denkbar sind alle Formen innovativer, kreativer und interdisziplinärer Projektarbeit: Die Entwicklung von Unterrichtseinheiten, Lernspielen, Schülerzeitungsrubriken, Beiträgen in schulexternen Medien, die Produktion eines Hörspiels, eines Theaterstücks oder Musicals, einer Internetseite oder eines Films, aber auch Podiumsdiskussionen und Arbeitsgemeinschaften mit außerschulischen Einrichtungen sowie Interviews und Erfahrungsberichte von Menschen der drei Kulturkreise.

Wer kann sich wie und wann bewerben?

Der Wettbewerb richtet sich an alle Schultypen ab Klassenstufe 5 in Hessen und Berlin. Die Schulen werden gebeten, ihre Projektentwürfe mit Hilfe des Formblattes für die Bewerbung, das Sie auf der Internetseite www.herbert-quandt-stiftung.de finden, ausführlich zu beschreiben. Dieser Antrag sollte bis spätestens Ende April 2008 bei der Stiftung eingereicht werden. Vorher sollte eine kurze Interessenbekundung bei Anke.Rengers@herbert-quandt-stiftung.de eingehen. Eine unabhängige Jury – bestehend aus Bildungsexperten der drei Kulturkreise, der Hochschulen und der Politik – entscheidet Ende Mai 2008 über die Zulassung zum Wettbewerb. Die teilnehmenden Schulen erhalten umgehend Nachricht, so dass sie den Wettbewerb in ihre Schuljahresplanung aufnehmen können. Jede Schule kann nur zweimal aktiv am „Trialog in der Schule“-Wettbewerb teilnehmen.

Was ist zu gewinnen?

Aus den Einsendungen wählt die Jury maximal 20 Schulen für die Teilnahme am Wettbewerb aus. Jede dieser Schulen erhält ein Startgeld von 3.500 Euro. Zudem bietet die Stiftung ihnen regionale Lehrerfortbildungen bzw. Workshops an. Die knapp einjährige Projektphase des Wettbewerbs umfasst das Schuljahr 2008/09. Im Sommer 2009 wird die Jury die Preisträger ermitteln, die bei einer feierlichen Preisverleihung im Herbst 2009 öffentlich ausgezeichnet werden. Bis zu sechs Preisträgern winkt eine Förderung von insgesamt 60.000 Euro, die im Sinne der pädagogischen Arbeit und der Nachhaltigkeit des Wettbewerbs zu verwenden sind. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zudem für ihre Mitarbeit am Projekt ein Zertifikat der Herbert Quandt-Stiftung für ihr besonderes interkulturelles Engagement.

Wo gibt es weitergehende Informationen?

Auf der Website www.herbert-quandt-stiftung.de finden Sie:

• Die Formblätter für die Bewerbung

• Hinweise zu den Projekten der letzten Wettbewerbsrunden

• Informationen zu den Mitgliedern der Jury

• Eine Liste ausgewählter Organisationen, Materialien sowie Internetseiten zum interreligiösen Dialog in Deutschland.



Ihre Bewerbungen richten Sie bitte an:

Anke Rengers

Herbert Quandt-Stiftung

Am Zollstock 12

61352 Bad Homburg v. d. Höhe

Tel 06172 1712-505

Fax 06172 1712-545

Anke.Rengers@herbert-quandt-stiftung.de

Datum:  31.04.2008
eingestellt von:


angefügte Links:

angefügte Dateien:

 zur Liste   Druckversion