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Keine Pillen für Zappelphilipp/Träumersuse ?! – Fakten statt Mythen zur Pharmakotherapie bei ADHS –

Vortrag im 11. Juvemus-Symposium
Freitag, 26. Oktober 2007, 16.00 Uhr–17.45 Uhr
Ort: Handwerkskammer Koblenz,
56070 Koblenz, August-Horch-Straße 6-8

Referent: Hans Biegert,
Leitender Schuldirektor der HEBO-Privatschule Bonn

Anmeldung über:
K. H. Sanner, Neustraße 1, 56333 Winningen
Tel.: 02606/962236, Fax: 02606/962237
e-Mail: KHSanner@t-online.de
oder über www.juvemus.de unter „Symposium“

Gemäß wissenschaftlichen Erhebungen muss man in
Deutschland von ca. 4% = 600.000 ADHS-betroffener
Schulkinder ausgehen. Sie bleiben in ihrer schulischen
Entwicklung zu 90% unter ihrem Intelligenzniveau. Mangel
an Begabung kann als Begründung für die negativere
Schulperspektive nicht herangezogen werden. Trotz immer
wiederkehrender Bemühungen ausbleibende schulische
Erfolge und jahrelange, von ständiger Ausgrenzung
geprägte negative Sozialerfahrung führen zu einer erheblichen
Beeinträchtigung des Selbstbildes, zu mangelndem
Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, zu Motivationslosigkeit
und Misserfolgserwartung, am Ende in eine oppositionelle
Verweigerungshaltung mit hohem Delinquenzrisiko oder
depressiven Rückzug m. a. w. zu schweren Sozialintegrationsstörungen.
Diese Negativspirale abzufragen bedarf es
der frühzeitigen Erkennung von ADHS, des Einsatzes von
wirksamen Therapien und der effektiven Kooperation von
Elternhaus, Arzt/Therapeut und Schule. Hierbei stößt insbesondere
die therapeutische Behandlung mit Psychopharmaka
im Rahmen der Multimodalen Therapie bei Lehrern,
Eltern und Erziehern häufi g auf Vorbehalte und Mangel an
Kooperationsbereitschaft. Hier tut Aufklärung Not:
– Was kennzeichnet wirksame Erziehung und Pädagogik?
– Wie geschieht lernen?
– Was unterscheidet das ADHS-Gehirn vom Nicht-ADHSGehirn?
– Wie und wodurch wirken Psychotherapie und Pharmakotherapie?
– Was kann Pharmakotherapie bei ADHS nicht leisten?

Datum:  26.10.2007
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