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Newsletter Juli 2006




Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Lehrerinnen und Lehrer,



nachstehend gibt es heute wieder die neusten Nachrichten aus dem Umfeld der
Liebigschule:


1. Maulkorb für Schulleiterinnen und Schulleiter


Kaum hielt man ja eine Steigerung noch für möglich, aber sie kam: Im Juni gipfelte
der Schulstreit zwischen Schulen und Kultusministerium in Hessen darin, dass
aufmüpfigen Schulleitern vom Kultusministerium Strafaktionen angedroht wurden.
Wer sich vehement gegen die "Unterrichtsgarantie plus" wehrt, soll für drei bis
sechs Monate an eines der 15 Schulämter abkommandiert werden - frei nach dem
Motto "Was nicht sein darf, darf auch nicht laut ausgesprochen werden." Die
Grünen im hessischen Landtag bewerteten Karin Wolffs Strafaktionen als
"absolutistischen und autistischen Führungsstil". Matthias Wagner,
bildungspolitischer Sprecher der Grünen: "Wir leben doch nicht mehr im
Absolutismus, in dem Kritik an der Obrigkeit als Majestätsbeleidigung geahndet
wird." (Spiegel online, 17.06).


Hessische Schulleiterinnen und Schulleiter, äußern Sie sich doch einfach mal
massenhaft öffentlich negativ über "U+" und gönnen Sie sich ein paar ruhige
Wochen im Schulamt! Ihre Familien werden es Ihnen sicher danken, wenn Sie mal
für eine Weile regelmäßig pünktlich nach hause kommen und dann abends nicht
noch Klassenarbeiten korrigieren müssen. Vielleicht werden die Schulämter ja dann
auch wegen Überfüllung dicht gemacht ... ;-)


Unterdessen unterlässt es das Kultusministerium nicht, kräftig weiter zu trommeln.
Hessens Bildungswesen habe - von ganz unten kommend - inzwischen "Augenhöhe
mit anderen Bundesländern erreicht". Karin Wolff: "Wir möchten Hessen zu
Deutschlands Bildungsland Nummer eins machen." Dazu passt eine
Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 29. Juni; darin Karin Wolff u.a.: "Die
Verlässliche Schule ist zwei Monate vor Beginn des neuen Schuljahrs, zu dem die
Unterrichtsgarantie Plus in Kraft tritt, auf gutem Weg ... Über drei Viertel aller
hessischen Schulen mit Klassen von eins bis zehn haben ihre Vertretungspools
bereits aufgestellt, gravierende Startprobleme sind insofern nicht zu erwarten."


Der Realitätsverlust im Kultusministerium ist auch weiterhin unverkennbar - was
hier Wunsch ist und was Wirklichkeit, ist anscheinend nicht wirklich wichtig. Nicht
nur hinter vorgehaltener Hand wird darüber hinaus inzwischen gemunkelt, dass
Kultusministerin Wolff bei dem ganzen Schmierentheater wohl mehr als
"sprechender Hosenanzug" und als Statistin herhalten muss, während der
eigentliche Hauptakteur noch hinter dem Vorhang in der Staatskanzlei sitzt und
souffliert: "U+" ist, wie auch die drohenden Studiengebühren an den hessischen
Universitäten, offenbar eine Herzensangelegenheit von Roland Koch höchst selbst,
dessen Profilierungsbedürfnis ja bekanntlich nur wenige Grenzen kennt ...



2. Alles bestens geregelt?

(Beitrag von Brigitte Marställer-Mosler)


Am 28. Juni fand in Wiesbaden die mehrfach und lange zuvor angekündigte
Großdemonstration gegen die hessische Bildungspolitik statt.


- Von ca. 1000 Liebig-SchülerInnen wurden zwei dort gesehen.


- Von ca. 2000 Liebig-Eltern wurden drei dort gesehen.


- Von ca. 60 (?) LehrerInnen wurde einer dort gesehen.


(Vielleicht wurde der/die eine oder andere übersehen?)


Mögliche Schlussfolgerungen:


1. Eltern/LehrerInnen/SchülerInnen der Liebigschule sehen sich gut repräsentiert
durch einige wenige. Der Verfasserin erscheint allerdings zweifelhaft, dass sich
die Landesregierung durch eine Repräsentanz von sechs aus 3600 Personen
nachhaltig beeindrucken lässt.


2. Eltern/LehrerInnen/SchülerInnen der Liebigschule sind zufrieden mit den
gegenwärtigen Bedingungen. Selbst ein von der Kultusministerin verhängter
"Maulkorb" für SchuldirektorInnen und LehrerInnen oder eingeschränkte
Mitbestimmungrechte für Personalräte beunruhigen sie nicht. Die Verfasserin
hatte in den vergangenen Amtsperioden einen ganz anderen Eindruck.


3. Eltern/LehrerInnen/SchülerInnen sehen keine Probleme, weil es der
Schulleitung mit ihrer Arbeit gelingt, bildungspolitische Mängel auszugleichen.
Die Verfasserin könnte deshalb die geringe Beteiligung als eine mögliche
indirekte Bestätigung für die gute Arbeit der Schulleitung verstehen.


Eine am 28. Juni ziemlich frustrierte stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende
B. Marställer-Mosler


(Anmerkung der Newsletter-Redaktion: Liebe Elterinnen und Eltern, Schülerinnen
und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, wie schrieb Erich Kästner doch so schön?
"Die bequemste öffentliche Meinung ist immer noch die öffentliche
Meinungslosigkeit". Wer sich nicht selbst aufmacht und sich aktiv an
Entscheidungsprozessen beteiligt, über den wird am Ende entschieden. Wir haben
in diesem Zusammenhang nur sehr bedingtes Mitgefühl für nachgeschobenes
Gejammer von Leuten, die stillschweigend darauf vertraut haben, dass andere für
sie schon die Kastanien aus dem Feuer holen werden. Die öffentliche
Meinungslosigkeit der Schulgemeinden ist genau das, worauf die Landesregierung
spekuliert. Offenbar liegt sie damit ganz richtig.)


3. Campus-Maut


In der zweiten Juliwoche, während sich Deutschland mentalmäßig im Fußballtaumel
befindet und auf andere Themen nicht so recht ansprechbar ist, soll im Hessischen
Landtag die erste Lesung zur Einführung von Studiengebühren stattfinden. Diese
"Campus-Maut" würde nicht nur zukünftig Studierende treffen; viele Jugendliche
würden erst gar kein Studium anstreben, sondern den Ansturm auf die - bereits
jetzt unzureichenden - beruflichen Ausbildungsplätze verstärken.


In einem von der Frankfurter Rundschau veröffentlichen Vergleich der
Studentenzahlen der 32 Teilnehmerländer der Fußball-WM
kommt Deutschland
schon heute, also ohne Studiengebühren, mit 26 Studierenden pro 1000 Einwohner
nur auf einen enttäuschenden 15. Platz und liegt damit hinter fast allen westlichen
Industrieländern und z. B. auch hinter der Ukraine (33), aber immerhin noch knapp
vor Tunesien (21). Spitzenreiter sind Südkorea (57), Polen und die USA (je 47).


Der StadtSchülerInnenRat, der Gesamtpersonalrat der LehrerInnen und der
Stadtelternbeirat rufen zur Beteiligung an der (angemeldeten) Demonstration "Für
freie Bildung und gesicherte Arbeitsverhältnisse" am Donnerstag, 6. Juli auf. Unter
dem Motto "Kostenfreie Bildung für Alle" starten die drei Demonstrationszüge um
13 Uhr ab Campus-Uni-Bockenheim, Kaiserstraße und Günthersburgpark und enden
um 15 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Opernplatz. Mit der Aktion soll "ein
weiteres deutliches Zeichen gegen die unsoziale, undemokratische und
bildungsfeindliche Politik der Regierung Koch" gesetzt werden. Als
Kundgebungsredner beteiligen sich u. a. Amin Benaissa (ASTA-Vorsitzender der Uni
Ffm), Stefan Körzell (DGB-Vorsitzender Hessen-Thüringen) und Anne Juliane Alke
(StadtSchülerInnenRat Ffm).
Weitere Infos zur Beranstaltung hier. Infos zum
Thema Studiengebühren gibt es außerdem noch
für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer
sowie
für Schülerinnen und Schüler.


4. "Stellenausschreibung"


Die Redaktion des Newsletters der Liebigschule befindet sich im Umbruch. Horst
Cremer-Gast feiert heute bereits seine dritte Monatsausgabe als
Redaktionsmitglied. Andreas Völp, der den Newsletter aufgebaut hat und seit
September 2002 betreut, möchte spätestens zum Jahresende 2006 aus der
Redaktion ausscheiden.


Gesucht wird daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein freundlicher und
kommunikativer Mensch mit lockerem Schreibstil und einem Näschen für
Berichtenswertes, der sich vorstellen könnte, den Newsletter künftig zusammen mit
Horst Cremer-Gast zu betreuen. Wunschtermin für den Einstieg wäre möglichst
bald nach den Sommerferien, damit ein "sanfter" Übergang gewährleistet werden
kann. Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte unter
e-news@seb-liebig.de. Nur Mut - die Arbeit macht viel Spaß, ist durch überwiegend
positives Feedback auch persönlich befriedigend und zeitlich nicht überfordernd,
wenn man gemeinsam koordiniert zu Werke geht! Eine Mitgliedschaft im
Schulelternbeirat ist natürlich nicht erforderlich - es können sich also alle
Interessierten melden!


Von den "e-News" sind seit dem Start im September 2002 mehr als 90 Ausgaben
erschienen. Der Newsletter geht inzwischen regelmäßig an rund 700 Mail-Adressen.


5. Veränderung im Leitungsteam der Liebigschule


Wie bereits kurz berichtet, wird Frau Abtt-Herberg, stellvertretende Schulleiterin,
die Liebigschule zum Schuljahresende verlassen. Wir danken Frau Abtt-Herberg
herzlich für ihr Engagement und ihre Kreativität und wünschen ihr auch weiterhin
alles Gute!


Die Stellvertreterstelle ist damit erst einmal wieder unbesetzt.


6. Abiball 2006 - Festlicher Abgang eines "Spitzenjahrgangs"

(Beitrag von Brigitte Marställer-Mosler)


Am Freitag, d. 23. Juni fand in der sommerlich heißen Aula der Abi-Ball des
Jahrgangs 2006 statt. Die Abiturienten hatten auf der Bühne eine Inselatmosphäre
mit Segelschiff und Palmen und Blütenkränzen kreiert, passend zu Ihren
Einladungskarten und dem Abi-Jahrbuch und natürlich auch passend zum Wetter.
Alles war bis ins Kleinste mit viel Kreativität und Liebe vorbereitet. Am Eingang gab
es einen Sektempfang, in der Pausenhalle waren Tische und Bänke aufgestellt, wo
man essen, trinken und schwätzen konnte. Herr Bonnetin schenkte die Getränke
aus und vor der Aula war das warme und kalte Buffet aufgebaut, in der Aula war
alles für die feierliche Zeugnisübergabe und das Rahmenprogramm aufgebaut.


Die Abiturienten Christian Leicher und Katharina Tschernow führten als
Moderatoren humorvoll und souverän durch den Abend. Die Leistungskurse kamen
einer nach dem anderen zu dem von ihnen ausgewählten Musiktitel auf die Bühne,
z.B. erklang das Lied von Pipi Langstrumpf "2 x 3 ist 4..." zum Aufmarsch des
Matheleistungskurses. Die Tutoren kündigten die einzelnen Abiturienten an und
Herr Dr. Kexel überreichte die Zeugnisse. Ein Photograph lichtete jede
Zeugnisübergabe ab. Wie es Herrn Dr. Kexel gelang, dabei jedes Mal charmant in
die Kamera zu lächeln, ist mir ein Rätsel. Immerhin waren es insgesamt ca. 60
Abiturienten.


Herr Dr. Kexel hielt die Festrede der Schulleitung, Herr Dr. Liepach hielt seine
Jungfernrede für die Tutoren, Herr Schelhorn sinnierte über Motto des Jahrgangs
"Gehen, wenn es am schönsten ist" in seiner Rede als Elter. Den feierlichen Teil
rundeten die Abiturienten Maike Baasner und Trutz Schneider mit ihrer
Schüleransprache ab.


Im Anschluss wurde das Essens-Buffet eröffnet und der Getränkestand gestürmt,
denn die heiße Aula forderte ihren Tribut. Nachdem sich alle gestärkt und erfrischt
hatten, ging es in der Aula mit einem Unterhaltungsprogramm weiter. Zunächst
mussten Wörter, die sich auf das Inselleben bezogen, von 4 Kandidaten (2 Lehrern
und 2 Schülern) anhand der mimischen Hilfestellung der Ballgäste erraten werden.
Auf Grund der z.T. etwas schwierigen Begriffe, wie Kokosbikini oder Sex on the
Beach, war die Darstellung im Publikum etwas zurückhaltend. Letztendlich
gewannen die Abiturienten das Spiel. Der Höhepunkt des Rahmenprogramms war
ein Sketch, in dem Abiturienten ihre Tutoren in einer Inselleben-Szene karikierten.
Die Darstellung war total goldig und es kann sich eigentlich keiner der Tutoren
wirklich auf den "Schlips getreten" gefühlt haben.


Die Abiturienten waren alle ganz festlich gekleidet und viele der Mädels sahen fast
aus wie Bräute. Mir wäre die Wahl des Ballkönigs und der Ballkönigin, die dann den
Tanz eröffnen sollten, total schwer gefallen. Die Wahl der Abiturienten fiel auf
Christian Leicher und Bianca Mosler, die dann den Tanz mit einem Wiener Waltzer
eröffneten. Der Abend klang so mit Tanz in der Aula und Talk im Freien aus. Es war
ein wunderschöner Abend und ich möchte mich ganz herzlich dafür bei den
Abiturienten bedanken, die alles so prächtig organisiert und vorbereitet hatten.


Warum ist der Abi-Jahrgang 2006 einen Spitzenjahrgang? Nicht nur, weil meine
Tochter und viele ihrer Freundinnen und Freunde, die mir im Laufe ihrer Schulzeit
ans Herz gewachsen sind, dazu gehören, sondern auch deshalb, weil dieser
Jahrgang sich durch etwas auszeichnet, was für mich als Erziehungsziel unheimlich
wichtig ist: das soziale Engagement. Man hatte das Gefühl, dass dieser Jahrgang
ein einziger großer Freundeskreis ist, die alle füreinander einstehen und denen es
wichtig ist, Dinge anzupacken und zu bewegen. In diesem Kreis waren z.B. allein 3
Schulsprecher und 2 Schulsprecherinnen und ganz viele aktive SV- und
Schulkonferenzmitglieder. Diese Abiturienten haben einen Schulhofteil in
Eigenarbeit gestaltet und viel für die positive Darstellung der Schule in der
Öffentlichkeit geleistet. Viele von ihnen haben den Mainhatten School Choir mit
gegründet und getragen und uns in der Schule und bei außerschulischen
Veranstaltungen mit ihrem Gesang begeistert. Viele von Ihnen haben Supernoten
erreicht und vielfältige Preise gewonnen.


Ich glaube, dass man sich um eure Zukunft keine Sorgen machen muss und
wünsche euch von Herzen alles Gute!


7. Zu hohe Feinstaub-Konzentrationen in Frankfurter Schulen


Eine im Auftrag von Stadträtin Jutta Ebeling durchgeführte Untersuchung ergab
unzulässig hohe Feinstaub- und Kohlendioxid-Konzentrationen in den
Klassenräumen Frankfurter Schulen. Als Konsequenz daraus wird u. a. die
Häufigkeit der feuchten Klassenraum-Reinigungen erhöht und Lehrerinnen und
Lehrer werden zu ausgiebigerem Lüften der Räume angehalten.
Die kompletten
Studienergebnisse hier.


8. Neueröffnung der Bibliothek

(Beitrag von Brigitte Marställer-Mosler und Stephanie Lesum)


Am 29. Juni fand die Neueröffnung der Schulbibliothek statt. Der Umbau wurde in
der Hauptsache aus Mitteln des Bundes für die Einrichtung von Ganztagsschulen
finanziert. Frau Abtt-Herberg und Frau Schmidt-Narischkin, unsere Bibliothekarin,
waren stark in die Planung der Neueinrichtung involviert. Die Bürgermeisterin, Frau
Ebeling ehrte bei dieser Gelegenheit die 13 ehrenamtlichen Helferinnen mit jeweils
einem Bildband über Anne Frank und einer Rose.


Durch das kleine Programm zur Wiedereröffnung führten Rebecca Aldinger und
Stephanie Lesum, Schülerinnen der 12. Klasse. Unsere Stadträtin, Frau Ebeling
ehrte bei dieser Gelegenheit die 13 ehrenamtlichen Helferinnen mit jeweils einem
Bildband über Anne Frank und einer Rose. Die drei Schülerinnen Navneet Pal, Kiara
Vitale (8c) und Josephine Fischer (5a) trugen mit kleinen Gedichten zu einem
gelungenen Eröffnungsfest bei.


Frau Schmidt-Narischkin, die Bibliothekarin, hatte vormittags ein Fußballquiz
ausgewertet und Frau Ebeling überreichte den Preisträgern kleine Buchgeschenke.


Dem Bibliotheks-Team gebührt große Anerkennung. Es ist großartig, dass die
Bibliothek ganztägig für unsere Schülerinnen und Schüler geöffnet sein kann. Auf
jeden Fall sollten Sie sich die neue Bibliothek bei nächster Gelegenheit unbedingt
selbst ansehen!


9. "Run for help"


Eine Anregung für eine Schulaktivität, die einerseits eine gute Sache unterstützt
und andererseits die Schulgemeinde stärkt: Im Juni fand an der
Konrad-Haenisch-Schule ein "Run for help” statt, ein Schüler-Benefizlauf zugunsten
der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG). Jede Schülerin und jeder
Schüler hat dabei einen oder mehrere persönliche Sponsoren (meist Verwandte,
Bekannte oder Gewerbetreibende). Pro gelaufener Runde der Schülerin/des
Schülers zahlt der Sponsor einen vorher vereinbarten Spendenbetrag, der über die
Schule an die DMSG weitergereicht wird. Die Schüler erhalten in einer
Abschlussveranstaltung eine Ehrenurkunde und einen Sticker. Zudem bietet die
DMSG einer veranstaltenden Schule an, im Vorfeld des "Run for help" die Schüler
über Multiple Sklerose aufzuklären. Eine Veranstaltung, die gleich mehrere Vorteile
hat: Die Schüler helfen und haben Spaß dabei, sie betätigen sich sportlich, die
Schulgemeinde wird gefestigt und das Interesse des Schulumfeldes an der Schule
steigt. Sicher eine gute Idee für weitere Veranstaltungen an anderen Schulen!


10. Abschiebewelle rollt


Am 22. Juni trafen sich LehrerInnen und von Abschiebung betroffene SchülerInnen,
die am 13. Juli, 15 Uhr (anlässlich der Stadtverordnetenversammlung) eine
(angemeldete) Protestaktion auf dem Römerberg organisieren. Sie bitten um aktive
Unterstützung und Weiterverbreitung ihres Aufrufs. Die Schulen wurden
entsprechend informiert.


11. ILS zum Islamunterricht


Die Initiative der säkularen und laizistischen BürgerInnen aus islamisch geprägten
Herkunftsländern in Hessen (ILS) hat sich zu Islamunterricht, Befreiung der
SchülerInnen vom Schwimm-, Sport- bzw. Sexualkundeunterricht und der
Teilnahme an Klassenfahrten geäußert. Der gemeinsame Nenner der Initiative ist:
Strikte Trennung von Religion und Staat, entschiedene Ablehnung der Politisierung
der Religion und der Gewaltanwendung im Namen der Religion, uneingeschränkte
Akzeptanz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Verfassung der
Bundesrepublik Deutschland. Wesentliches Ziel der ISL ist die Herbeiführung von
aktuellen Problemlösungen und die Mitgestaltung von institutionellen
Rahmenbedingungen. So wurden jetzt schulpolitische Standpunkte zu besonders
problematischen Bereichen wie Islamunterricht, Befreiung vom Schwimm-, Sport-
bzw. Sexualkundeunterricht und der Teilnahme der SchülerInnen an Klassenfahrten
formuliert. Weitere Infos per Mail: turgut-yueksel@gmx.de


12. Französisch sowie Kurse der Städelschule in den Sommerferien


Das Institut Français organisiert in Zusammenarbeit mit der Schirn während der
Sommerferien einen Französischintensivkurs für Jugendliche. Im Rahmen der
Ausstellung "Die Eroberung der Straße" in der Schirn Kunsthalle finden vom 18. bis
zum 21. Juli 16 Unterrichtsstunden (à 45 Minuten) statt. Voraussetzung für die
Teilnahme sind Französischvorkenntnisse (mindestens 2 Schuljahre).
Nähere Infos
hier.


Auch das Institut für Kunst- und Filmvermittlung in Schulen bietet in den
Sommerferien Kurse für Kinder bis 11 Jahre an: Über zwei Angebote in der
Städelschule informiert
http://www.ikfvs.de/kulturspiele.htm. Bei Fragen steht
Claudia Gaida vom Institut für Kunst- und Filmvermittlung in Schulen
(kontakt@ikfvs.de oder 0179-2074332) zur Verfügung.


13. Starke Schüler besiegen Eltern-/LehrerIn-MIx mit 3:0

(Beitrag von Lothar Wex)


Nahezu chancenlos musste sich in diesem Jahr die Mannschaft der Eltern und
LehrerIn (Frau Treber!) den Abiturienten geschlagen geben. Die hatten alle Mühen
der vergangenen Wochen offenbar locker weggesteckt und zogen von Beginn an
siegesbewusst ins Spiel. Zur Halbzeitpause stand es allerdings dennoch nur 0:0.
Die Defensiv-Taktik der Routiniers ging bis dahin auf und der vielbeschäftigte
gegnerische Torwart konnte seinen Kasten sauber halten. Das aber auch nur, weil
die Schüler offensichtlich alles andere als sein Tor anvisierten. In der 2. Halbzeit
musste der Eltern/LehrerIn-Mix aber dem hohen Tempo, dem kräftezehrenden,
staubigen Hartplatz und der Hitze Tribut zollen. Der Sieg der Schüler war denn
auch hoch verdient und fand letztlich auch die Anerkennung der unterlegenen
Älteren. In deren Mannschaft spielten vom Lehrkörper Frau Treber, Herr Dr.
Liepach, Herr Schweikart und der frühere Referendar, Herr Wirth, sehr engagiert
mit.


Einig waren sich die Verlierer, dass im nächsten Jahr Revanche genommen werden
soll. Einige künftige Abiturientinnen zeigten sich da sehr entschlossen, endlich
gegen ihre Väter antreten zu dürfen und ihnen zu zeigen, was eine Harke ist.
Man(n) wird sehen ...


Angeregt wurde beim anschließenden geselligen Beisammensein, ob das
Fußballspiel nicht auch Bestandteil eines größeren Programms (z.B. Volleyball,
Basketball, Grillen, Disko,...) am Ende eines Schuljahres und dann als
Sommer-/Schulfest der Liebigschule sein könnte. Die ersten losen Gespräche
zwischen Lehrern und Schulelternbeirat fanden denn auch schon am selben Abend
statt. Die Anregung sei an dieser Stelle auch gerne weitergegeben.


Allen, die als SpielerIn und/oder ZuschauerInnen zum Gelingen der Veranstaltung
beigetragen haben, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Den
Abiturienten wünschen wir weiterhin viel Erfolg auf ihrem privaten und neuen
beruflichen Weg!


Die Mannschaft der Eltern/LehrerInnen: Cemal Aksan, Thomas Batton-Schlegel,
Sigi Eller, Günter Fromm, Stefan Gombert, Jürgen Hornung, Harald Lesum, Martin
Liepach, Manfred Litzinger, Heinz Niklas, Hans-Georg Schulte, Thorsten Schweikart,
Ilka Treber, Veljko Vuksanovic, Lothar Wex, Lothar Wieler, Thorsten Wirth, Peter
Würzberger


Die Mannschaft der Abiturienten: Halit Akkoc, Sebastian Batton, Kai-Alexander
Detmering, Pawel Erenburg, Dennis Fromm, Maximilian Harper, Andreas Konrad,
Aaron Krämer, Christian Leicher, Tim Schröder, Svend Jonas Schelhorn, Martin
Schumann, Timur Tinc, Marcus Wolpert


14. Renovierungshilfe während der Projektwoche erbeten


Es werden Eltern gesucht, die in der Projektwoche beim Renovieren des geplanten
Mathelabors helfen. Wer mittun kann, melde sich bitte über das Schulsekretariat
(Tel. 212-39479;
Andrea.Mazur@stadt-frankfurt.de) bei Frau Grimm oder Frau
Lauschke melden.


15. Elternmitarbeit bei Schulveranstaltungen gefragt!

(Beitrag von Brigitte Marställer-Mosler)


Wir bitten alle Eltern (und ausdrücklich nicht nur die ElternvertreterInnen) der
angesprochenen Klassen dringend um Mithilfe bei den anstehenden
Veranstaltungen!


- 9. Klassen: Getränke- und Brezelbuffet vor der Aula beim Sommerkonzert am
Freitag, d. 7.7.06, Aufbau vor 19.30 Uhr. Bitte wenden Sie sich an Ihre
ElternvertreterInnen, die dann bitte Frau Steinitz-Seipel (069/7681764) als
Koordinatorin informieren.


- 10. Klassen: Buffet am Donnerstag, d. 13. Juli, dem Präsentationstag der
Projektwoche, Aufbau ab 14 Uhr, Präsentation von 16-18 Uhr. Spenden
(Spezialitäten, Kuchen usw.) zum Buffet in die Pausenhalle ab 14 Uhr.
Standhilfe über die Klassenelternbeiräte an Frau Marställer-Mosler
(069/7892782 oder
jbbt.mosler@t-online.de) melden.


- 5. Klassen: Die Eltern der jetzigen 5. Klassen begrüßen die Eltern der neuen 5.
Klassen am Dienstag, d. 29.8., vormittags. Beiträge zum Buffet und Mithilfe bei
den Klassenelternbeiräten anmelden. Herr Lorber Klasse 5b ist der Koordinator
(069/75009666 oder
gerhard.lorber@de.bp.com).


16. Teilnahmebestätigungen für Praktika, Fahrten und AGs


Die Schulleitung weist darauf hin, dass Schülerinnen und Schülern für die
Teilnahme an AGs alle Art, Auslandspraktika und -fahrten Teilnahmebestätigungen
ausgestellt werden sollen. Wenn die Ausstellung nicht "automatisch" erfolgt, sollten
die Lehrerinnen und Lehrer auf die Ausstellung einer solchen Bescheinigung
angesprochen werden.


17. Ein Jahr im Ausland für Jugendliche aus Migranten- und Aussiedlerfamilien


Die Robert Bosch Stiftung fördert das Schülerprogramm des AFS Interkulturelle
Begegnungen e.V. für Jugendliche aus Migrantenfamilien in Deutschland mit
Stipendien. Ziel dieses Programms ist die Einbindung von Jugendlichen aus
Migrantenfamilien in die interkulturelle Idee des internationalen Schüleraustauschs,
um damit auch die Integration dieser Jugendlichen in die deutsche Gesellschaft zu
fördern.


Bewerbungsvoraussetzungen :


- Bewerber sind bei Abreise zwischen 16 und 18 Jahren alt


- Sie besuchen im Oktober des Vorjahres in der Regel die 10. oder 11. Klasse
einer deutschen Schule (egal welchen Schultyps) oder haben bereits die
Hauptschule abgeschlossen


- Die Eltern sind Migranten oder Spätaussiedler


Weitere Informationen unter www.afs.de/stipendien.


18. Veranstaltungskalender


Im Juli finden u. a. die folgende empfehlenswerten Veranstaltungen statt:


- Am 3. und 4. Juli führt die Theatergruppe der Liebigschule Nathan der Weise
von Gotthold Ephraim Lessing auf. Die Vorstellungen finden jeweils um 19.30
Uhr in der Aula statt.


- Am 7. Juli findet um 19.30 das große Sommerkonzert der Liebigschule in
der Aula statt.


- Der Zirkus Seifenblase der Liebigschule zeigt am 7. und 8. Juli jeweils um
15.00 Uhr sein aktuelles Programm. Die Vorführungen finden im Zirkuszelt in
der großen Sporthalle der Schule statt. Eintritt für Schülerinnen und Schüler 2
Euro, für Erwachsene 5 Euro. Mehr Infos unter
http://zirkusseifenblase.de.vu.


- Fachtag "Brennpunkt Schule": Am 8. Juli 2006 veranstaltet die Evangelische
Akademie Hofgeismar einen Fachtag zum Thema "Brennpunkt Schule - Wege zu
gelingender Integration und Gewaltprävention an Schulen". Als Referent für
diese Veranstaltung konnte Prof. Dr. Christian Pfeiffer (Hannover) gewonnen
werden, der das Eingangsreferat halten wird. Nähere Infos unter
www.akademie-hofgeismar.de.


- Am 12. Juli lädt der Stadtelternbeirat Frankfurt am Main zu der Veranstaltung
"Lese-Rechtschreibstörung - Klinisches Bild - Erklärung - Behandlung"
ein. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr in der Aula des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums statt (Am Tiergarten 6-8, 60316 Frankfurt am Main -
U6/U7, Haltestelle Zoo) Referent ist Prof. Dr. Andreas Warnke, Arzt für Kinder-
und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Kostenbeitrag: 3 Euro. Weitere
Informationen unter
www.steb-ffm.de. Die Veranstaltung ist als
Lehrerfortbildung mit 5 Leistungspunkten anerkannt.


- Am Donnerstag, dem 13. Juli, findet auf dem Gelände der Liebigschule von
16.00 bis 18.00 Uhr die Präsentation der Ergebnisse der diesjährigen
Projektwoche
statt. Alle Eltern sind herzlich eingeladen!


- Last, but not least: Das diesjährige Parkfest Rödelheim findet am Samstag,
dem 15. 7. ab 14 Uhr im Rödelheimer Solmspark statt. Es gibt wie immer
Live-Musik, Kinderprogramm, Hüpfburg, Speisen und Getränke, etc.
Veranstalter: Jugend- und Kulturinitiative Rödelheim e. V.


19. Neues aus der SV / Nachrichten aus der Schülerschaft


... fällt auch diesmal dem Abi zum Opfer. Allen Abiturientinnen und Abiturienten
gratulieren wir herzlich!


20. Neues auf der Homepage (www.seb-liebig.de)


Im "internen" Bereich wurde das Sitzungsprotokoll des Schulelternbeirats vom 31.
5. 2006 neu eingestellt.


In den "schulinternen" Bereich der Homepage gelangt man nach Anmeldung mit
Benutzername und Passwort – gibts für Liebig-Eltern, Schülerinnen/Schüler und
Lehrerinnen/Lehrer bei jedem Elternbeirat und bei der e-News-Redaktion unter
e-news@seb-liebig.de. Die als "intern" markierten Artikel erscheinen dann gelb
unterlegt.


21. Zitat des Monats


"Ruhe und Hühnerbrühe sind nie jemandem schlecht bekommen."

(Das Erfolgsrezept von Brasiliens Präsident Lula für sein Team)

(... funktioniert aber offenbar nicht immer - oder vielleicht gabs im Hotel in
Falkenstein auch einfach nicht genug Hühnerbrühe (Anmerkung der Redaktion ;-))



22. Bild des Monats


LehrerInnenGlück ...







... und bitte daran denken: Der nächste Redaktionsschluss der e-News kommt
bestimmt - und zwar am 31. Juli (trotz Ferien!!!). Beiträge für die nächste Ausgabe bitte
zu diesem Termin einsenden.



Schöne und erholsame Sommerferien wünschen

Andreas Völp & Horst Cremer-Gast



e-news.liebigschule -

Der Newsletter des Schulelternbeirats

der Liebigschule in Frankfurt am Main

eMail
e-news@seb-liebig.de

Homepage
http://www.seb-liebig.de


Datum:  02.07.2006
eingestellt von:


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Studierendenzahlen
Ferienkurs Französisch
Bild des Monats Juli

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