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Newsletter Mai 2006




Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Lehrerinnen und Lehrer,



nachstehend gibt es heute wieder die neusten Nachrichten aus dem Umfeld der
Liebigschule:


1. Was darf Bildung kosten?


Nach der alljährlichen Bildungsausgaben-Studie der Organisation for Economic
Co-operation and Development (OECD) fließen hierzulande jährlich 9,8% der
öffentlichen Ausgaben in den Bildungssektor. Deutschland belegt damit im
Vergleich der 20 führenden Industrienationen den vorletzten Platz. Spitzenreiter ist
Mexiko mit einem "Bildungskostenanteil" von 23,9%, gefolgt von Südkorea
(17,0%), Norwegen (16,1%), Dänemark (15,3%) und den USA (15,2%) (weitere
Details hier
).


Im Vergleich der absoluten Ausgaben (in $) belegt Deutschland einen Platz im
unteren Mittelfeld und liegt mit seinen Bildungsausgaben in allen drei analysierten
Bereichen (Vorschulbereich / Schulbereich / Hochschulbereich) unter dem OECD-Durchschnitt. Zusammenfassungen des aktuellen OECD-Reports
hier (Quelle:
OECD)
und hier (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung).


2. Unterrichtsgarantie Plus - der Kultusministerin neue Kleider?


Mit einer "punktgenauen Lehrerzuweisung" soll die vom Kultusministerium
abgegebene Unterrichtsgarantie auch im nächsten Schuljahr stehen. Laut Ministerin
Karin Wolff sei der Grundunterricht zu 100 Prozent mit Lehrerstellen abgedeckt;
was in der Stundentafel stehe, werde auch in jedem Stundenplan stehen . Die
Kultusministerin: "Damit können wir das Konzept Unterrichtsgarantie Plus für eine
verlässliche Schule auf solider Grundlage starten." Lediglich 2,5 Prozent des zu
vertretenden Gesamtunterrichts könnten nicht durch schulinterne Vertretung
abgedeckt werden. Wolff: "Hier sind die Schulen aufgerufen, mit den ihnen zur
Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 30 Mio. Euro einen Vertretungspool vor
Ort aufzubauen."


Was beim ersten Hinhören fast zu schön klingt, um wahr zu sein, entpuppt sich bei
genauerer Betrachtung leider immer mehr als Mogelpackung: So gingen am
vergangenen Donnerstag, dem 27. 4., Schülerinnen/Schüler, Lehrerinnen/Lehrer
und Eltern in Frankfurt gemeinsam auf die Straße, um gegen überfüllte Klassen,
marode Schulen und unerträgliche Lehr- und Lernbedingungen zu demonstrieren.


Dabei erweist sich gerade das Paradestück der mit viel Tamtam vorgetragenen
publizistischen Offensive des Kultusministeriums, die so genannte
"Unterrichtsgarantie Plus", weitgehend als Worthülse: Während die ursprüngliche
Wortwahl suggeriert, dass (zumindest bis zur Klassenstufe 10) ab dem kommenden
Schuljahr kein Unterricht mehr ausfällt, d. h. auch in Abwesenheit der
"etatmäßigen" Lehrkraft weiter am Stoff gearbeitet wird, rudert das
Kultusministerium bereits jetzt verbal zurück und propagiert zunehmend das
Konzept "Verlässliche Schule". Das klingt zunächst Vertrauen erweckend. Gemeint
ist aber primär das, was wir aus dem Grundschulbereich seit Jahren kennen: Dass
Eltern nämlich damit rechnen können, dass ihre Kinder bis zur 10. Klasse während
der planmäßigen Unterrichtszeiten in der Schule "betreut" (oder vielleicht eher
"verwahrt") werden, so dass die lieben Kleinen, nicht unerwartet bereits zur Unzeit
wieder vor der häuslichen Tür stehen.


Mit qualifiziertem (Vertretungs-)Unterricht im Sinne einer "Unterrichtsgarantie"
wird das vermutlich wenig zu tun haben, denn ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer
für solchen Vertretungsunterricht sind - wie man sicher auch im Kultusministerium
weiß - am "Markt" gar nicht zu haben. Statt dessen bemüht man sich um
Pensionäre, Studenten und Eltern, die als "Vertretungskräfte" fungieren sollen.
Deren guter Wille und Engagement steht vermutlich außer Frage, aber damit allein
dürfte ein fachlich wie pädagogisch qualifizierter Vertretungsunterricht wohl kaum
zu realisieren sein - insbesondere nicht angesichts der legebatterieartigen
Lernbedingungen, die in der Liebigschule und auch anderswo herrschen.


In der Liebigschule wird sich die Schulkonferenz, das "oberste
Entscheidungsgremium" der Schule, demnächst mit der Frage beschäftigen, welche
Qualifikationen eigentlich von Personen erwartet werden, die im Rahmen des neuen
Konzepts als Vertretungskräfte tätig werden möchten. Diskussionen dieser Art
werden im Kultusministerium offenbar als eine Art Majestätsbeleidigung
empfunden, denn in einer in am 28. 4. herausgegebenen
Presseerklärung kündigt
die Ministerin an, sie werde noch bis zum Sommer das Schulgesetz ändern lassen,
um zu verhindern, dass die Personalräte der Schulen die Berufung solcher
Vertretungskräfte eventuell ablehnen könnten. Und auch der Schuldige für diese
erwarteten Missetaten ist bereits gefunden und öffentlich benannt: Die
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die das schöne Konzept
angeblich "generalstabsmäßig torpediert".


Welchen Grund sollten GEW, Personalräte oder sonst irgendwer haben, ein
sinnvolles Konzept für qualifizierten Vertretungsunterricht zu torpedieren? Läge die
Umsetzung eines solchen Konzepts nicht im vitalen Interesse aller Mitglieder der
Schulgemeinden? Weshalb dann also eine solch angefressene Reaktion aus dem
Ministerium? Soll hier der absehbare Schiffbruch der eigenen vollmundigen
Ankündigungen durch eine bildungspolitische Dolchstoßlegende kaschiert werden?


Die Frankfurter Rundschau kommentiert in ihrer Ausgabe vom 29. 4. denn auch
treffend: "Es soll eine Demonstration der Macht sein und ist doch eher ein Ausdruck
der Verzweiflung. Kultusministerin Karin Wolff will Personalvertretern an den
Schulen ihre Rechte beschneiden. Die Ministerin und ihre Partei, die CDU, wären
gut beraten, die Finger davon zu lassen. Denn sie forcieren damit eine
Auseinandersetzung, die weit über die Schulpolitik hinaus wirkt. Nachdem Motto:
Wenn unserer Politik das Recht im Wege steht, dann schaffen wir es eben ab. Die
Zeiten werden ohnehin schwer für Ministerin Wolff. Etikettenschwindel ist zu ihrem
Markenzeichen geworden. Sie will das Richtige, nämlich eine verlässliche Schule,
tut aber das Falsche, indem sie es "Unterrichtsgarantie" und nun sogar
"Unterrichtsgarantie plus" nennt. Ähnlich verfährt sie in anderen Bereichen. So
fördert sie zu Recht Ganztagsschulen, verspricht aber viel zu viel, indem sie auch
Schulen mit Mittagsbetreuung zu Ganztagsschulen erklärt."


Angeblich wolle ja alle im Bereich Schule aufeinander treffenden Gruppen das
Gleiche: Möglichst gute Lehr- und Lernbedingungen, und dass kein Unterricht mehr
ausfällt. Die Chancen, gemeinsam mit der Kultusbürokratie am Erreichen dieser
Ziele zu arbeiten, waren lange nicht mehr so schlecht.


3. Sprachförderung, hessisch


Über "eine Anerkennung der guten hessischen Schul- und Integrationspolitik"
freute sich Anfang April Hessens Kultusministerin Karin Wolff. Die Anerkennung
kam aus Bayern, denn der Freistaat hatte angesichts der aktuellen Debatte über
Gewalt an Schulen ein Gesetz auf den Weg gebracht, "welches in Hessen seit vier
Jahren in Kraft ist und durch das bereits über 22.000 Kinder die neunmonatigen
Deutsch-Vorlaufkurse durchlaufen haben" (Karin Wolff). Berlin - so die
Kultusministerin weiter - habe die Hessen-Vorlage ebenfalls kopiert, beziehe aber
nicht die Kindergartenkinder mit ein.


Das bayerische Kabinett hatte u.a. ein Bußgeld für ausländische Eltern beschlossen,
die ihre Kinder nicht an einem Deutschkurs im Kindergarten teilnehmen lassen.
Wenn ein Kind nicht ausreichend Deutsch spricht, müssen die Grundschulen die
Ausländerbehörden informieren. CSU-Ministerpräsident Edmund Stoiber weiß: "An
unseren Schulen muss (muss eigentlich "müssen" heißen, die Red.) Disziplin und
Anstand herrschen." *


(* Jawoll, so wie in der Politik und ein Sprachkurs für bayerische Politiker täte
allemal gut.)


Für eine frühzeitige, noch im Vorschulalter beginnende intensive Sprachförderung
sollen in Hessen jedenfalls über 40 Mio. Euro eingesetzt werden. Für den Unterricht
zur Förderung von Zuwandererkindern in Vorlauf- und späteren Begleit- und
Intensivkursen würden 940 Lehrerstellen bereit gestellt. Laut Wolf "deuten erste
Anzeichen eine nachhaltige Wirksamkeit der Deutsch-Frühförderung in den
hessischen Schulen an" - die Kinder hätten nicht nur an Sprachkompetenz
gewonnen, sondern auch ihre Schulfähigkeit insgesamt habe enorm
zugenommen...


Erklärtes Nahziel der Ministerin ist, die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss
bis zum Jahr 2008 um ein Drittel zu reduzieren.


Natürlich hat sich auch Berlin mit dem Thema befasst. Volker Beck,
Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen, sprach sich für ein "Programm zur
nachholenden Integration mit einem Kindergartenpflichtjahr" aus, "Sprachtests bei
der Einschulung allein greifen zu kurz".


Bundeskanzlerin Angela Merkel plant ein Treffen mit Spitzenvertretern der
islamischen Gemeinden in Deutschland, um über die Integration jugendlicher
Moslems zu beraten.



4. Besuch aus Chile


In der Zeit vom 21. Juni bis zum 6. Juli hält sich eine Jugend-Fußballmannschaft
der Sportschule CODE (städtisches Gymnasium) aus der Stadt Iquique in
Nord-Chile in Frankfurt auf. Die Mannschaft hat ein nationales Turnier gewonnen
und nimmt jetzt an verschiedenen Veranstaltungen in Europa teil. Die Delegation
besteht aus 20 Jugendlichen (Jahrgang 1990) und 8 Erwachsenen (Direktor,
Lehrern und Trainer ).


Für den Aufenthalt in Frankfurt werden private Unterkunftsmöglichkeiten gesucht -
eine prima Möglichkeit besonders für Kinder (Schülerinnen und Schüler (und deren
Familien), sie in der Liebigschule Spanisch lernen - denn bei Interesse ließe sich
das Ganze mit einem späteren Aufenthalt in Chile verbinden.


Die Mannschaft aus Chile spielt am 22. Juni gegen die Jugend von Mainz 05 und am
24. oder 25. Juni gegen die Jugend von Eintracht Frankfurt. Möglicherweise fährt
die Delegation nach dem Spiel gegen die Eintracht nach Barcelona, um dort gegen
den FC Barcelona zu spielen, der sich nach der Kräfte zehrenden Champions
League sicher als leichter Gegner erweisen wird ;-). Anschließen kehrt das
Chilenische Team wieder für 4-5 Tage nach Frankfurt zurück. Selbstverständlich
besteht auch Interesse an einem Spiel gegen eine Mannschaft der Liebigschule!


Wer einen Übernachtungsplatz anbieten kann, melde sich bitte bei Iván Barbaric,
Telefon (069) 69713989, Mail
ivanbarbaric@hotmail.com.


5. Denglish


Babylon hat Deutschland erreicht. Das meint zumindest Jean-Claude Capèle, der an
einer Schule im Französischen Versailles Deutsch unterrichtet und von dem uns
folgender Beitrag erreichte:


"Nach der Rechtschreibreform in deutschen Landen kommt nun das dringend nötige
update für Deutsch als Fremdsprache:


Aktuell heißt up to date. "Auf dieser Ebene" gibt es nicht mehr. Heute sagt man
"auf diesem level". Allerheiligen ist seit einigen Jahren schon Halloween.



Die Empfangshalle im Hotel nennt sich lobby, und in der Bar kann man sich getrost
zum smalltalk treffen. Das alkoholische Getränk ist dann ein Drink, ein
alkoholfreies hingegen ein soft drink. Beides gibt’s natürlich auch in der Kneipe
nebenan, aber da heißt der Barmann barkeeper, und auch der service ist ganz
anders. Anschließend geht man ins Restaurant zum dinner.


Am besten steigt man in der Stadtmitte ab - pardon: im Center oder in der City.
Wenn man mit dem Zug gekommen ist, kann man sich vorher in der DB-lounge
kurz mal ausruhen. Aber bei der DB bekommt man Gott sei gelobt wieder zu alten
Preisen eine Bahncard. Einen Ausflug in die Umgebung kann man beim Portier des
Hotels als tour buchen.


Ein Motto ist ein slogan. Der Stichtag ist zur deadline geworden, und ein Termin
sollte ein date heißen. Eine Videokamera ist nun ein camcorder, den man an den
computer anschließen kann, wenn man die entsprechende software hat - von der
hardware ganz zu schweigen.


Einer, der behindert ist, ist gehandicapt, bzw. gehandikapt. Und wer früher
eventuell mit dem Gedanken spielte, eine Verjüngungskur in der Schweiz zu
machen, informiert sich fortan über anti-aging.


Ein Junggeselle oder Alleinlebender ist ein single, der natürlich keinen geschützten
Geschlechtsverkehr hat, sondern safer sex. Wer gay ist, ist eigentlich schlicht
schwul und ist auf der Suche nach einem geeigneten lover. Hallo heißt hi!
Entschuldigung heißt sorry! und Hoppla! heißt oops!.


Eine Führungskraft hat Manager zu sein und muss viel good will zeigen; außerdem
schließt er/sie fortan kein Abkommen mehr, sondern lediglich ein deal -
wohlgemerkt: ein dealer ist allerdings ein Drogenhändler.


Eine Sendung des HR heißt Main-Tower, eine andere desselben Senders nennt sich
Late lounge (heute gibt es ab 00.45 Double Feature). Da gibt es auch eine so
genannte Late Lounge Crew und selbstverständlich einen newsletter. Ereignisse
sind nun events, die eventuell live übertragen werden können. Manchmal sind es
sogar mega-events. Und überhaupt: Fernsehen heißt TV. Im TV gibt es lauter
talk-shows und auch late-night-shows, die eventuell einen special guest
empfangen, der bei anhaltendem Beifall eine standing ovation genießt (noch heißt
das Publikum nicht audience).


Lebensart, namentlich die deutsche, gibt es nur noch als lifestyle.


Bei solcher sprachlicher, bzw. kultureller, d.h. nationaler Selbstverleugnung bleibt
einem, egal aus welchem Land man kommt, wortwörtlich die Spucke weg - oder
heißt die auch schon anders? Wenn man an den Wirbel denkt, der im deutschen
Sommerloch 2004 die Gemüter ob der neuen oder alten Rechtschreibung bis ins
Unermessliche erhitzt hat, bleibt man eigentlich sprachlos (ganz abgesehen davon,
ob die Argumente, die in dieser Debatte seit Jahren auf den Plan gerufen werden,
gut oder weniger gut sind): das Problem liegt weniger in der Groß- oder
Kleinschreibung oder in den Regeln, die das Getrennt- oder Zusammenschreiben
bestimmen. Uns geht es um die eigentliche Substanz der deutschen Sprache. Und
die geht nach und nach, unbemerkt, verloren, zugunsten eines
angloamerikanischen Kauderwelschs, das scheinbar denjenigen, die es benutzen,
den Flair der großen weiten Welt verleiht, nach dem Motto : Je fremder - sprich
angelsächsisch - angehaucht, desto vornehmer und in.


Last but not least: um der Bildungs-Misere zu begegnen, heißen Lehrer in
Deutschland künftig "Masters of Education". Manche jener masters of education,
die sich im Ausland bemühen, die deutsche Sprache zu fördern und für sie zu
werben, müssen sich dann überlegen, wie sie auf folgende, von ihren Schülern,
bzw. Studenten immer häufiger gestellte Frage antworten können: Warum nicht
gleich Englisch lernen? Warum sollte man sich jahrelang mit einer schwierigen
Sprache und deren lästiger Grammatik und Syntax abgeben, wo die sich doch
ständig selbst verleugnet? Lernten wir Englisch statt Denglisch, dann wären wir
doch diese Probleme los und könnten uns genauso gut (wenn nicht besser!) mit
unseren lieben Deutschen verständigen.


Tja, warum bloß?"


Jean-Claude Capèle (lebt in Paris, wo er bei allen Schwierigkeiten weiterhin
versucht, Deutsch zu unterrichten und zu übersetzen)


Remark des Newsletter-Teams: Bei der Lektüre der vorstehenden Zeilen sind der
Redaktion offen gestanden Zweifel daran gekommen, ob das Leben lebenswerter
wäre, wenn wir die grauen Kästen, die wir fälschlicher Weise als Computer
verunglimpfen, "ordinateur" oder gar "Rechner" nennen dürften. Sicher ist nicht
jeder Anglizismus ein Gewinn, aber wenn wir aus der französischen Sprache z. B.
alle Wörter lateinischen Ursprungs streichen würden, würde das den täglichen
Informationsaustausch dort doch auch erheblich erschweren.


Also back to the roots: Dass wir Deutschen anders sprechen als die Franzosen -
und immer noch auch ein bisschen anders als Engländer und Amerikaner - liegt ja
bekanntlich am Turmbau zu Babel. Da hat Gott der Herr nämlich aus der Einen
Sprache viele werden lassen, damit ihm die Menschheit nicht zu dicht af die Pelle
rückt. Dass die Sprachen inzwischen wieder zusammen wachsen, könnte ja
vielleicht durchaus ein Schritt in Richtung Göttliche Sphären sein, oder?


Herrn Capèle danken wir herzlich für seinen Amüsanten Beitrag und sprechen ihm
gleichzeitig unsere vollste Bewunderung aus: Als Deutschlehrer hat er sicher
keinen leichten Stand und darf wohl getrost als Rufer in der Wüste gelten - denn
dass sich Franzosen überhaupt mit einer anderen Sprache als der eigenen
beschäftigen, ist ja wahrlich keine Selbstverständlichkeit ... ;-)


6. Veranstaltungskalender


Im Mai finden u. a. die folgende empfehlenswerten Veranstaltungen statt:


- Montag, 8. Mai, 11.30 bis 13.00 Uhr: Wohin steuert die Europäische Union?
Diskussionsrunde mit dem "grünen" Europa-Abgeordneten und "Alt-Sponti"
Daniel Cohn-Bendit in der Aula der Liebigschule. Kommet zuhauf!


- Parteipolitik liegt dem Newsletter-Team ja bekanntlich ferne - trotzdem
möchten wir diesmal nachdrücklich auf eine Veranstaltung der Frankfurter CDU
hinweisen: Am 9. 5., 18 Uhr, findet im Saalbau Bornheim, Arnsburger Straße
24, eine "Informationsveranstaltung" mit Kultusministerin Karin Wolff zum
Thema "Unterrichtsgarantie Plus - Für eine verlässliche Schule" statt.


- Der Stadtelternbeirat Frankfurt (StEB) bietet im Mai an:


- 3. 5. - Ganztagsschule - das Berliner Modell


- 10. 5. - Umgebungseinflüsse auf die Entstehung psychischer Krankheiten


Alle Veranstaltungen des StEB finden im Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in
Frankfurt statt. Der
Veranstaltungskalender des StEB reicht bereits bis
November. Lehrerinnen und Lehrern werden fast alle Veranstaltungen als
Fortbildungen anerkannt. Nähere Hinweise unter
www.steb-ffm.de.


- ... und schon mal als Vorankündigung, falls der nächste Newsletter nicht
punktgenau erscheinen sollte: Am 1. Juni, 19.30 Uhr, findet in der Liebigschule
der diesjährige Kammermusikabend statt!


7. Featured Links


www.parapluesch.com - das Asyl für misshandelte Kuscheltiere ...


8. Neues aus der SV / Nachrichten aus der Schülerschaft

(wie immer von Stephanie Lesum)


Wie schon im vorletzten Newsletter angekündigt, hat auch in diesem Jahr wieder
eine von der SV organisierte Unterstufenparty stattgefunden. Letzten Freitag
(28.04.06) war es soweit und die Aula der Liebigschule füllte sich zusehends mit
fröhlichen, gut gelaunten Unterstufenschülern. Die Party ist ziemlich reibungslos
verlaufen und es lässt sich mit Sicherheit sagen, dass alle ihren Spaß hatten.


Deshalb möchten wir uns noch einmal bei allen Beteiligten für ihre Mithilfe
bedanken, da dieser Abend ohne sie nicht möglich gewesen wäre! Außerdem hofft
die SV, dass sich auch im nächsten Jahr wieder viele Schüler (und Lehrer) für eine
solche Veranstaltung begeistern lassen...


An weiteren Aktionen gibt es vorerst leider nichts Neues zu berichten, was
sicherlich auch mit dem Abistress einiger SV-Mitglieder zusammenhängt ...
Dennoch sind wir weiterhin eifrig, um unsere bereits bestehenden Ideen schnellst
möglich verwirklichen zu können.


9. Neues auf der Homepage (www.seb-liebig.de)


... findet sich bereits in diversen der obigen Artikel und wird deshalb hier nicht
noch einmal gesondert abgehandelt. Darüber hinaus gibt es im "internen" Bereich
der Homepage das Protokoll des Elternvertreters aus der Fachkonferenz Englisch
vom 9. 3. 2006.


10. Zitat des Monats


"Die Weisheit verfolgt mich, doch ich bin schneller" (Goethe)


11. Bild des Monats


LehrerInnenGlück ...




4.jpg



... und bitte daran denken: Der nächste Redaktionsschluss der e-News kommt
bestimmt - und zwar am 31. Mai. Beiträge für die nächste Ausgabe bitte zu diesem
Termin einsenden.



Liebe Grüße,

Andreas Völp & Horst Gast



e-news.liebigschule -

Der Newsletter des Schulelternbeirats

der Liebigschule in Frankfurt am Main

eMail
e-news@seb-liebig.de

Homepage
http://www.seb-liebig.de


Datum:  02.05.2006
eingestellt von:


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Veranstaltungen Stadtelternbeirat
Bild des Monats Mai

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