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Newsletter Sonderausgabe - Protestaktion am 13. Juli!





Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Lehrerinnen und Lehrer!



Kurz vor Ferienbeginn wird nun doch noch ein weiterer Newsletter fällig – aus aktuellem
Anlass:


1. Kundgebung für mehr Lehrerinnen und Lehrer


Nach der von Presse und Öffentlichkeit beachteten, frankfurtweiten Protestaktion
von Schülerschaft, Kollegium und Eltern am 29. Juni für eine bessere Ausstattung
der Schulen (an der Liebigschule stiegen 99 Luftballons mit Postkarten an
Kultusministerin Wolff auf und es wurden Transparente mit den Forderungen der
Aktion an der Brücke über die Autobahn A61 angebracht) gab es, wie bereits
berichtet, aufgeregte Reaktionen aus dem Hessischen Kultusministerium. Dabei hat

sich die Kultusbehörde offenbar auf den Vorsitzenden des Frankfurter
Stadtelternbeirats, Wilfried Volkmann, „eingeschossen“ und versucht es zur
Abwechslung einmal mit persönlichen Diffamierungen:


In einer noch am Tag der Aktion eilig verbreiteten Pressemitteilung des
Kultusministeriums
wird Volkmann der „politisch motivierten Selbstdarstellung“
bezichtigt. Die im Rahmen der Aktion erfolgte Überreichung eines „schlechten
Zeugnisses“ an Kultusministerin Wolff wird als „Stil von wenigen in Frankfurt“
gebrandmarkt, der „an vielen Schulen nicht gut geheißen“ werde.


Während von ministerieller Seite der Eindruck gepflegt wird, als sei in Sachen
Lehrplanabdeckung alles zum Besten bestellt
, wird der Umfang des Frankfurter
Desasters schon dadurch deutlich, dass das Staatliche Schulamt gegenüber dem
Stadtelternbeirat bereits im März diesen Jahres eine
Auskunft über den
tatsächlichen Grad der Unterrichtsversorgung rundweg verweigert
hat.
Elternvertreter hätten hier, man höre und staune, keine Zuständigkeit (frei nach
dem Motto: Eltern, Maul halten und Kuchen backen für die nächste
Schulveranstaltung!).


Um zu zeigen, dass die Aktion am 29. Juni in Frankfurt durchaus nicht der „Stil von
Wenigen“ war, sondern dass der Protest in Schüler- Eltern- und Lehrerschaft eine
breite Basis besitzt, ruft der Stadtelternbeirat noch vor den Ferien zu einer
weiteren Kundgebung auf, die am


Dienstag, dem 13. Juli, um 16 Uhr auf dem Römerberg


stattfindet. Ein Einladungsschreiben informiert über Inhalte und Ziele der Aktion.
Die zentralen Forderungen sind:


Ausstattung aller Schulen mit einer ausreichenden Anzahl von Lehrkräften zur
uneingeschränkten Abdeckung der Stundentafel und Ausgestaltung der
Schulprofile;


Zuweisung von Lehrkräften an jede einzelne Schule und keine Abordnungen von
anderen Schulen;


Festanstellung von Lehrkräften statt Zeitverträge;


keine Erhöhung der Bemessungsgrößen von Schulklassen,


sowie als „Sofortmaßnahme:


Einstellung aller 133 Referendare, die in diesem Schuljahr an Frankfurter
Schulen ausgebildet wurden.


Diese Aktion geht uns alle an. Bitte unterstützen Sie die Forderungen durch
möglichst zahlreiches Erscheinen!


Wenn Sie darüber hinaus Ihrem Protest noch persönlich anbringen möchten,
schreiben Sie doch einfach einen Brief (HKM, Luisenplatz 10, 65185 Wiesbaden)
oder eine Mail an das Hessische Kultusministerium! Herr Ralf Hörnig
(
R.Hoernig@hkm.hessen.de), Pressesprecher und als solcher verantwortlich für die
oben zitierte Pressemitteilung, wird sich sicher über
Zuschriften wie diejenige der
Mutter eines Frankfurter Grundschülers
freuen!



Redaktionsschluss für die August-Ausgabe ist der 30. Juli – also Beiträge bitte bis zu
diesem Termin einsenden!


Allen Mitgliedern und Mitgliederinnen der Schulgemeinde wünschen wir nach wie vor
frohe Sommerferien und einen schönen Urlaub!



Liebe Grüße,

Andreas Völp



e-news.liebigschule –

Der Newsletter des Schulelternbeirats

der Liebigschule in Frankfurt am Main

eMail
e-news.liebigschule@gmx.de

Homepage
http://www.seb-liebig.de


Datum:  09.07.2004
eingestellt von:


angefügte Links:

angefügte Dateien:

Aufruf des Stadtelternbeirats zur Aktion
Brief einer Schüler-Mutter an das Ministerium
Keine Auskunft an den Elternbeirat!
Pressemitteilung HKM zur Aktion vom 29. 6.

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