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Pressemitteilung des Stadtelternbeirats Frankfurt: Zukunft der Klassen 5 und 6 in den G9 Gymnasien

Beiräte fordern klare Ansage

Eltern wollen wissen, wie es mit G9 in den Gymnasien weitergeht

Der Frankfurter Stadtelternbeirat hat Klarheit über die künftige Dauer der gymnasialen Mittelstufe verlangt. „Die Schüler und ihre Eltern brauchen jetzt deutliche und verlässliche Vorgaben“, sagte die Vorsitzende des Gremiums, Alix Puhl, am Mittwoch in Frankfurt am Main. Öffentliche Überlegungen aus Wiesbaden trugen gegenwärtig aber nicht dazu bei, unterstrich Puhl.

In einem Interview hatte Hessens neuer Kultusminister Alexander Lorz in der Frage, G8 oder G9, „Wahlfreiheit von Anfang“ favorisiert, wenn Schulen zu G9 zurückkehren. „Das wäre besser gewesen“, hieß es in dem Interview.

Offen ist momentan, was die Rückkehr zu G9 für bestehende fünfte und sechste Klassen bedeutet. Zuletzt hatten sich immer mehr Frankfurter Schulen zu einer Rückkehr und gegen die von vielen Eltern als „Turbo-Abitur“ abgelehnte G8-Variante entschieden. Bislang gingen Schüler, Lehrer und Eltern davon aus, dass diese Regelung vom nächsten Schuljahr einheitlich für jede Schule gelte.

Doch wie die Rückkehr zu G9 praktisch umgesetzt werden soll, ist den Beteiligten unklar. Der Stadtelternbeirat verlangt nun von den politisch Verantwortlichen deutliche Vorgaben, was ab 2014/15 gelten soll. Gleichzeitig macht sich das Gremium für Wahlfreiheit stark. Schulen sollten beide Angebote machen können. Im Augenblick gibt es an den Schulen im Norden Frankfurts keine Möglichkeit, nach einer Rückkehr der Schule zu G9 trotzdem auch das Angebot von G8 zu bekommen. Allein in Sachsenhausen bleiben zwei neusprachliche Gymnasien bei G8. Ausdrücklich hatte der neue Kultusminister in dem Interview hervorgehoben, dass das öffentliche Schulsystem „keine Lücke lassen darf, die von Privatschulen gefüllt werden muss“.

Pressekontakt:
Stadtelternbeirat Frankfurt
Alix Puhl, Vorsitzende

Datum:  06.02.2014
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Pressemitteilung vom 5.2.2014 bzgl. Rückkehr zu G9 Pressemitteilung vom 5.2.2014 bzgl. Rückkehr zu G9

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