zur Liste   Druckversion 

LEB Newsletter 06-2013

LEB Newsletter 06-2013

Sehr geehrte Eltern,

es gibt wieder Neuigkeiten beim Landeselternbeirat Hessen über die wir Sie informieren möchten.


Worüber Eltern informiert sein sollten

Sie ist da!
Im neuen Look und neuem Design!
Wir freuen uns, dass die Elternbroschüre "Worüber Eltern informiert sein sollten" nun fertig gestellt ist. Die Druckversion erwarten wir Ende diesen Jahres. Die kostenfreie Online-Version ist ab sofort auf unserer Webseite verfügbar.


Kein Raum für Missbrauch - 8. HEF am 9.11.13

In unserem 8. Elternforum beschäftigen wir uns mit einem schwierigen, aber doch wichtigem Thema - Missbrauch an Kindern. Wir müssen darüber sprechen und uns informieren, denn jeder Fall von Missbrauch, ob durch sexuelle, häusliche oder psychische Gewalt ist einer zuviel!
Unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Nicola Beer findet das 8. HEF am Samstag, 09.11.2013 von 10:00 bis 18:00 Uhr in der IGS Herder Schule in Frankfurt statt.
Ihre Anmeldungen nehmen wir gern noch entgegen.
Anmeldung - http://www.leb-hessen.de/fileadmin/user_upload/downloads/aus_dem_leb/2013/Anmeldung.pdf
Programm - http://www.leb-hessen.de/fileadmin/user_upload/downloads/aus_dem_leb/2013/Flyer_8HEF.pdf


“Sexting” nimmt zu - Aufklärung ist dringend erforderlich!

In letzter Zeit werden zunehmend Fällen bekannt, in denen freizügige Fotos und auch Videos von Jugendlichen, zumeist Mädchen, auf digitalem Weg “entgleist” sind und die Betroffenen dadurch unglaublicher Scham und Peinlichkeit ausgesetzt waren. In zwei der letzten Fällen handelte es sich um 13jährige Mädchen, die sich in psychiatrische Behandlung begeben mussten, weil solche Fotos in der Schule und sogar darüber hinaus kursierten. In manchen Fällen werden freizügige Fotos auch für Erpressungen verwendet, hiervon sind auch Jungen betroffen, die über Messenger oder soziale Netzwerke von vermeintlichen Mädchen angeflirtet und zum Senden von Nacktfotos aufgefordert werden.
Der Begriff Sexting, eine Kombination aus ‚sex‘ und ‚texting‘, bezeichnet den Austausch selbst erstellter intimer Fotos oder Videos von sich oder anderen per Handy (WhatsApp, Snapchat) oder Internet (meist Facebook). In manchen Fällen spielt dabei auch Druck durch eine Gruppe oder einen Partner eine Rolle.
Zunehmend wird dafür die App Snapchat verwendet, bei der sich das versendete Bild nach einer einstellbaren Zeitspanne selbst löscht. Vor Screenshots und abfotografieren mit einem anderen Handy schützt das natürlich nicht, und wie so oft hat auch diese App Sicherheitslücken:
http://www.chip.de/news/Snapchat-Sexting-App-loescht-Videos-nicht_63702600.html

Während Jugendlichen häufig nicht bewusst ist, welches Risiko sie dabei eingehen, haben deren Eltern und Lehrkräfte meist gar keine Ahnung, dass Sexting überhaupt stattfindet, geschweige denn, dass ihre eigenen Kinder bzw. SchülerInnen davon betroffen sind.
Aufklärung ist dringend nötig, denn der Schaden durch Sexting ist in vielen Fällen irreparabel und kann im schlimmsten Fall im Selbstmord enden.
Auf der Seite www.projuventute.ch/sexting wird das Thema sehr gut aufgearbeitet und umfangreiches Präventionsmaterial zur Verfügung gestellt, u.a. => Infoblätter für Eltern, Lehrkräfte und Jugendliche.

Wir empfehlen allen Eltern und Lehrkräften dringend, dieses Thema gegenüber Jugendlichen anzusprechen und sie für die Risiken zu sensibiliseren, denn ob die in den Merkblättern genannten Tipps im Ernstfall funktionieren, hängt vom Einzelfall ab – in vielen dieser Vorfälle ist die empfohlene Wiedergutmachung durch die Täter gar nicht mehr möglich und der Imageschaden für die Betroffenen irreparabel.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch hier:
http://www.medien-sicher.de/2013/10/sexting-nimmt-zu-aufklaerung-ist-dringend-erforderlich/
www.ndr.de/ratgeber/netzwelt/sexting103.html
www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/sexting105.pdf

Datum:  29.11.2013
eingestellt von:


angefügte Links:

angefügte Dateien:

 zur Liste   Druckversion