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Fragen und Antworten

Rainer Jung, Klasse E1 stellte am 23.11.2012 folgende Frage:

Ich hätte gern einmal gewusst,
ob es definiert ist, zu welchem Anlass Missbilligungen ausgesprochen werden?

Antwort von Thomas Friedrich:
Pädagogische Maßnahmen sind nach dem Hessischen Schulgesetz (§ 82 HSchG) das erste Mittel, mit dem Schulen auf Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers reagieren können. Die Möglichkeiten, die sich hierfür bieten und zu denen auch die Missbilligung gehört, sind vielfältig und sollen stets nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit angewendet werden. Für pädagogische Maßnahmen gelten keine förmlichen Verfahrensvorschriften. Ergeht eine schriftliche Ermahnung, ist hiervon eine Kopie in die Schülerakte zu legen, die jedoch spätestens am Ende des darauffolgenden Schuljahres entnommen werden kann, sofern es nicht zu neuen Vorfällen gekommen ist. Ergänzend zu den Vorschriften im HSchG regelt die „Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses“ in den §§ 64 ff das Verfahren bei pädagogischen Maßnahmen. Das HSchG und die Verordnung finden Sie auf unserer Homepage unter „Links“ / „Amtliches“ oder auf den Seiten des Hessischen Kultusministeriums.